Verschmelzung geplant
Maklerverbünde-Fusion: Germanbroker.net und Charta wollen Kräfte bündeln

Im Oktober 2024 wurde bereits eine strategische Allianz angekündigt, nun wollen die Germanbroker.net AG (gBnet) und die Charta Börse für Versicherungen AG (Charta) den nächsten großen Schritt gehen, und die Maklerverbünde zu einer gemeinsamen Organisation verschmelzen. Das Ziel: Die Bündelung ihrer Kräfte, um die Position unabhängiger Versicherungsmakler "nachhaltig zu stärken".
"Wir wollen die maklereigene Perspektive weiter festigen und ausbauen", sagt Ulrich Neumann, Vorstand Charta. "Es ist unser Anspruch, dauerhaft eine echte Alternative zu bieten, damit Makler auch in Zukunft ihre Unabhängigkeit bewahren können."
Ausschlaggebende Kraft für den Zusammenschluss sei das Thema Technik. "Wir befinden uns in einem intensiven Technologiewettbewerb. Die damit verbundenen Herausforderungen lassen sich langfristig nicht mehr im Alleingang bewältigen", sagt Hartmut Goebel, Vorstand gBnet. Die Anforderungen an digitale Plattformen, Prozesse und Services würden kontinuierlich steigen. Durch die Bündelung der Ressourcen und Kompetenzen werde eine Grundlage geschaffen, um das Dienstleistungsangebot gezielt auszubauen. Gleichzeitig soll damit auch die digitale Unabhängigkeit der Partnermakler gesichert werden.
Auch wird betont, dass die Arbeitsplätze und Standorte beider Unternehmen erhalten bleiben. Alle Augen blicken nun auf die Hauptversammlungen beider Unternehmen Ende Juni. Dort soll über die Fusion entschieden werden. Vorbehaltlich der Zustimmung der Maklereigentümer erfolgt die Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2026.
Die Maklerverbünde gBnet und CHARTA wollen fusionieren, um unabhängige Versicherungsmakler langfristig zu stärken und ihre Kräfte im Markt zu bündeln.
Hauptgrund für den Zusammenschluss ist laut den Vorständen der zunehmende Technologiewettbewerb: Digitalisierung, Plattformen und IT-Anforderungen seien alleine kaum noch zu bewältigen.
Arbeitsplätze und Standorte sollen erhalten bleiben. Über die Fusion entscheiden die Eigentümer auf den Hauptversammlungen Ende Juni, die Verschmelzung soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 erfolgen.
