Schadenfall der Woche
Versicherungsbetrug: 180 Tage Haft für falsche Bärenbande

Die "Operation Bärenkralle" beschäftigte in den vergangenen zwei Jahren nicht nur die kalifornische Versicherungsbehörde, sondern auch die Justiz - procontra berichtete. Nun ist ein Urteil gefallen: Vier Amerikaner, drei Männer und eine Frau, wurden zu 180 Tagen Haft und zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Nach Angaben des Versicherers belief sich der Schadenfall auf rund 120.00 Euro (141.839 US-Dollar).
Die drei verurteilten Betrüger hatten gegenüber mehrereren Versicherungen, darunter Bristol West, Progressive und State Farm, Schäden an verschiedenen Luxus-Autos angezeigt. Die Gesamtsumme belief sich auf rund 300.000 Euro. Ein vermeintliches Beweisvideo aus Überwachungskameras sollte zeigen, dass die Schäden von einem Bären verursacht worden waren. Jedoch bewiesen Untersuchungen von Behörden und Ermittlern schnell, dass es sich bei dem Bären nicht um ein echtes Wildtier, sondern um einen Mann in einem Bärenkostüm handelte.
Die vier Amerikaner wurden angeklagt und bekannten sich im Laufe des Verfahrens des schweren Versicherungsbetrugs schuldig.
