Um den Weltfrauentag herum bekommen wichtige Themen wie das Gender Pay Gap oder Gender Pension Gap häufig mehr Aufmerksamkeit – auch wenn man diese eigentlich das ganze Jahr über auf dem Schirm haben sollte. Ähnlich sieht es mit der Gender BU Gap aus. Denn laut einer Umfrage der LV 1871 mit 2.500 Befragten sorgen sich 43,5 Prozent der befragten Frauen darum, im Laufe ihres Arbeitslebens länger als sechs Monate beruflich auszufallen. Unter den männlichen Befragten sind es dagegen nur 30,7 Prozent.
Anders als aufgrund dieser Haltung zu erwarten, haben aber nur 32,6 Prozent der Frauen ihre Arbeitskraft abgesichert, zum Beispiel durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das besagt eine weitere Umfrage der LV 1871 unter 1.000 Personen. Demgegenüber liegt die BU-Absicherungsquote bei den weniger besorgten Männern bei 39,2 Prozent.
Somit ergibt sich unter Frauen nicht nur ein Anteil von rund 11 Prozent, der sich zwar vor Berufsunfähigkeit sorgt, aber noch keine passende Police abgeschlossen hat. Sondern es denken sowohl bei den Männern als auch den Frauen, laut der Umfrage, rund 40 Prozent über den Abschluss einer Versicherung ihrer Arbeitskraft nach.