Geförderte Altersvorsorge

Effekt durch AV-Reform? „Ohne Beratung wird es schwierig“

Matthias Wolf ist Professor für Altersvorsorge und Lebensversicherung an der TH Köln. Mit procontra sprach er über positive Effekte der AV-Reform, Unverständnis über die Komplexität und den größten Hebel, den Makler selbst betätigen können.

Matthias Wolf, Professor für Altersvorsorge und Lebensversicherung an der TH Köln

Matthias Wolf ist Professor für Altersvorsorge und Lebensversicherung an der TH Köln. Mit procontra sprach er über positive Effekte der AV-Reform, Unverständnis über die Komplexität und den größten Hebel, den Makler selbst betätigen können. | Quelle: TH Köln_Prof. Matthias Wolf

procontra: Wie bewerten Sie die jetzige Reform der Altersvorsorge? Wolf: Grundsätzlich erstmal positiv, da dort viele Ansätze drin sind, die längst überfällig waren. Allen voran die Vereinfachung der vollen Förderfähigkeit, durch den Wegfall der 4-Prozent-Regel. Diese einkommensabhängige Förderung sorgte immer für hohen Prüfungs- und Anpassungsaufwand, mit entsprechenden Folgen auf der Kostenseite. Negativ sehe ich, dass es wieder versäumt wurde, die Transparenz bei der Wechselwirkung zwischen Zulagenförderung und Steuervorteile zu erhöhen. Ebenso bezweifle ich, dass man mit der Vielfalt der Produktausgestaltung dem ursprünglichen Ziel, nämlich möglichst viele Menschen zu einer privaten Altersvorsorge zu bewegen, wirklich näherkommt.

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