Makler und andere Kanäle
So baut die Ammerländer Versicherung ihren Vertrieb um
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Die Ammerländer Versicherung strukturiert ihren Vertrieb um. Hintergrund dafür sind, laut Vertriebsvorstand Christian Buschkotte, die immer differenzierteren Anforderungen an die verschiedenen Vertriebspartner. Deshalb trennt das Unternehmen, als hauptsächlichen Schritt, künftig den Makler- und den Kooperationsvertrieb voneinander.
Der Bereich Maklervertrieb umfasst bei der Ammerländer die Makler und Maklerinnen, Verbünde, Maklerpools sowie Konsolidierer und macht über 50 Prozent des Geschäfts aus. „Hier setzen wir auf eine deutlich dezentralere Struktur und verstärken das Team mit regionalen Maklerbetreuer*innen“, erklärt Buschkotte. Ziel sei es, näher an den Partnern zu sein sowie Bedürfnisse und Veränderungen schneller wahrnehmen und sich an diese anpassen zu können. Die Leitung des Maklervertriebs wird Kai Preuss übernehmen.
Zum Bereich Kooperationsvertrieb, der rund ein Drittel des Geschäfts produziert, gehören Vergleichsplattformen, digitale Versicherungsmanager sowie Struktur- und Multikanalvertriebe und wird künftig von Christian Wagner verantwortet.
Durch die neue Aufteilung mit höherem Automatisierungsgrad und verbesserter Erreichbarkeit erhofft man sich bei der Ammerländer auch, die Kunden- und Maklerzufriedenheit weiter zu steigern. Gebündelt werde diese im ebenfalls zum Vertrieb gehörenden Bereich „Steuerung und Partnermanagement“, der von Bernd Timmermann geleitet wird.
Darüber hinaus teilt die Ammerländer mit, sich künftig stärker dem Direkt- und Affiliate-Vertrieb widmen zu wollen. Dieser Bereich – und somit sehr wahrscheinlich auch der darüber eingehende Neugeschäftsanteil – soll ausgebaut werden.
