Vorstand zieht Reißleine
DEVK stoppt Mega-Turm: Hochhaus-Pläne am Rhein geplatzt

Erst gab es lange Zeit Streit mit der Stadt Köln um die Höhe der neuen Firmenzentrale, weil man dort Angst hatte, dass dem Dom als bekanntem Wahrzeichen eine ernste Konkurrenz erwachsen würde. Dann ließen die fortschreitende Digitalisierung und die immer stärkere Homeoffice-Nutzung den tatsächlichen Platzbedarf deutlich schrumpfen. Jetzt zog der DEVK-Vorstand die Reißleine und beerdigte das Projekt.
Der ursprünglich geplante Turmbau auf dem Grundstück des Zooparkhauses in Köln-Riehl werde nicht mehr umgesetzt, ließ er per Mitteilung verbreiten. Unter den heutigen Bedingungen sei das Projekt nicht mehr wirtschaftlich tragfähig – sowohl für die DEVK selbst als auch für potenzielle gewerbliche Mietparteien.
Man bleibe, heißt es weiter, dennoch in gutem Austausch mit der Stadt Köln über die künftige Nutzung des Areals neben der DEVK-Zentrale. Das Interesse am Erwerb des Grundstücks und einer späteren Weiterentwicklung sei weiterhin hoch.
Aktuell prüft die DEVK alternative Nutzungskonzepte. Dabei sollen auch die Bedürfnisse des Kölner Zoos berücksichtigt werden – insbesondere der Bedarf an Parkraum.
Direkt neben dem Grundstück des Zooparkhauses wird derzeit die DEVK-Zentrale umfassend saniert. Der Wiedereinzug der rund 2.400 Mitarbeitenden ist für das erste Halbjahr 2028 vorgesehen.
Großprojekt gestoppt: Die DEVK hat ihre Pläne für eine 145 Meter hohe Firmenzentrale in Köln wegen veränderter Rahmenbedingungen endgültig aufgegeben.
Weniger Bedarf, neue Pläne: Homeoffice und Digitalisierung senken den Flächenbedarf – stattdessen prüft der Versicherer alternative Nutzungskonzepte für das Gelände.
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