Christian Pape übernimmt ALH-Vertrieb – und die Bayerische startet bAV-Offensive
Die Bayerische stellt ihre betriebliche Altersversorgung (bAV) neu auf. Neben neuen Absicherungsoptionen, wählbaren Garantien und einer größeren Auswahl nachhaltiger Fonds wurde die bAV so weiterentwickelt, dass sie über die gesamte Laufzeit flexibel bleibt – von dynamisch wachsenden Beiträgen über Lösungen für Einkommenspausen bis hin zu einer verlängerbaren Ansparphase.
Kern der bAV-Aufstellung bleiben drei etablierte Produktwelten: bAV Blue Invest mit nachhaltiger Ausrichtung, bAV Hallo Zukunft als wertpapierorientierte Lösung sowie die KlassikRente bAV mit Anlage im Sicherungsvermögen. Alle Varianten sind weiterhin als Direktversicherung und als Rückdeckungsversicherung für Unterstützungskassen verfügbar – jeweils gezillmert und ungezillmert.
Christian Pape übernimmt ALH-Vertrieb
Jetzt ist es amtlich: Zum 1. Februar hat Christian Pape die Verantwortung für das Ressort Vertrieb und Marketing der Alte Leipziger Lebensversicherung a.G., der Hallesche Krankenversicherung a.G. sowie der Alte Leipziger Holding AG übernommen. Er tritt die Nachfolge von Frank Kettnaker an, der nach 19 Jahren im Vorstand der ALH Gruppe und insgesamt über vier Jahrzehnten in der Versicherungswirtschaft in den Ruhestand geht (wir berichteten).
Pape war bereits im Oktober 2025 in den Vorstand der ALH Gruppe eingetreten. Er bringt aus früheren Stationen bei der Continentale, der Gothaer und der Axa umfangreiche Führungserfahrung im Maklervertrieb, in der Omnikanalstrategie und in datenbasierten Vertriebsprozessen mit.
„Mit Christian Pape haben wir einen versierten Vertriebs- und Marketingvorstand gewonnen, der mit seiner Nähe zu Geschäftspartnern, tiefer Digitalisierungserfahrung und agiler Arbeitsweise die Zukunft der ALH Gruppe gestalten wird“, sagt Christoph Bohn, Vorstandsvorsitzender der ALH Gruppe.
Neuer COO bei Policen Transfer
Personelle Veränderungen gibt es auch von Policen Transfer, der digitalen Handelsplattform für Versicherungsbestände im Maklermarkt, zu vermelden. Zum 1. Februar hat dort Philipp Knechtel als Chief Operating Officer (COO) die operative Verantwortung übernommen. Erst im Oktober 2025 war der ehemalige Gothaer-Vorstand Oliver Brüß als Gesellschafter und Geschäftsführer eingestiegen.
Der 38-jährige Knechtel bringt umfassende Erfahrung aus Führungspositionen bei Ergo, Allianz, Axa sowie den Maklergruppen Policen Direkt und Aventus mit. Zuletzt war er als Managing Director Süd bei Schunk für die strategische Entwicklung der Regionen Bayern und Baden-Württemberg verantwortlich. Bei Policen Transfer soll er gemeinsam mit den Geschäftsführern Oliver Brüß und Maximilian Würz den operativen Ausbau der Plattform sowie die Skalierung der Prozesse und Partnerschaften vorantreiben.
Veränderungen im Universa-Vorstand
Bei der Universa wurden zum 1. Februar mit Jutta Holzmann und Stefan Krause zwei neue Mitglieder in den Vorstand berufen. Damit gehört nun erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Frau dem Gremium an, das personell von drei auf vier Mitglieder erweitert wurde.
Holzmann (46) übernimmt als Vorstandsmitglied die Vertriebsbereiche Stamm- und Partnerorganisation sowie die Ressorts Vertrieb-Service-Marketing und Zentrale Services. Sie bringt 20 Jahre vertriebliche Fach- und Führungsverantwortung im Banken- und Versicherungsbereich mit und war zuletzt für die R+V Versicherung tätig. Ihr Vorgänger, Vertriebsvorstand Werner Gremmelmaier, geht in Ruhestand.
Der bisherige Abteilungsdirektor und Prokurist Stefan Krause (50) verantwortet als neues Vorstandsmitglied die Bereiche Informationstechnologie, Mathematik und Revision.
Mit den beiden Personalentscheidungen hat die Universa einen Generationenwechsel im Vorstand vollzogen. Bereits Ende November letzten Jahres war der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Baulig in den Ruhestand verabschiedet worden. Zum 1. Dezember 2025 wurde mit Dr. Marco Wimmer (46) ein neues Vorstandsmitglied berufen und Frank Sievert (58) zum neuen Vorstandssprecher ernannt.
HDI vereinfacht Cyber-Abschluss für KMU
Kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 20 Millionen Euro können bei der HDI Versicherung nun Cyber-Versicherungsschutz abschließen, ohne umfangreiche Risiko-Fragebögen durcharbeiten zu müssen. Voraussetzung dafür sei der gleichzeitige Abschluss des Cyber-Security-Bausteins, teilt der Versicherer mit. Bislang sei diese Option auf Unternehmen mit 10 Millionen Euro Jahresumsatz beschränkt gewesen.
Der Cyber-Security-Baustein umfasst einen jährlichen „Security Baseline Check“, eine Zusatzleistung des HDI-Partners Perseus Technonolgies. Stichprobenartig werden so regelmäßig die technischen und die organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen des Unternehmens überprüft. Wird diese Leistung bereits bei Abschluss des Versicherungsvertrages gebucht, entfällt die Beantwortung der Risikofragebögen. Außerdem verzichtet HDI bei einem positiven Ergebnis des Checks im Schadenfall auf die Prüfung von Obliegenheitsverletzungen.
Ammerländer überarbeitet mehrere Tarife
Die Ammerländer hat ihrer Fahrradvollkaskoversicherung (privat), ihrer Privathaftpflicht- und ihrer Hundehalterhaftpflichtversicherung ein Tarifupdate verpasst.
In der Fahrradversicherung gilt jetzt zum Beispiel ein tägliches Kündigungsrecht. Darüber hinaus wurden GPS-Tracker nun erstmals als eigenes versichertes Zubehör in die Bedingungen aufgenommen.
Neu in der Hundehalterhaftpflicht ist eine Beitragslogik, die stärker nach Hunderassen differenziert und kleinen Rassen bessere Konditionen ermöglichen will.
In der Privathaftpflichtversicherung wird der Tarif stärker auf Familien ausgerichtet, was sich in einem reduzierten Beitrag widerspiegelt. In den Tarifen Exclusiv und Excellent lassen sich die Deckungssummen nun außerdem optional auf bis zu 100 Millionen Euro erhöhen.
Cyber Direkt erweitert Produktangebot
Cyber Direkt, die digitalen Vertriebsplattform für Versicherungsmakler im Cybergeschäft, hat ihr Produktangebot für mittelständische Unternehmen mit bis zu 250 Millionen Euro Jahresumsatz erweitert. Versicherungssummen bis 7,5 Millionen Euro sind verbindlich abschließbar. Bislang waren digitale Antragsprozesse und standardisierte Preise für Cyber-Versicherungen in der Regel nur für Unternehmen bis 10 oder maximal 25 Millionen Euro Jahresumsatz möglich.
Hanse Merkur entwickelt Tierversicherungen weiter
Die Hanse Merkur hat neue, weiterentwickelte Produkte ihrer Tier-OP-Versicherung und ihrer Tier-Krankenversicherung auf den Markt gebracht. Mit drei Tariflinien, flexibel kombinierbaren Bausteinen und erweiterten Leistungen setzt der Versicherer dabei noch stärker auf ein modular aufgebautes Produktkonzept, das Tierhaltern mehr Wahlfreiheit bieten soll.
Die Produktgeneration orientiert sich an aktuellen Entwicklungen in der Tiermedizin. Die Tier-OP-Versicherung deckt nun beispielsweise auch minimalinvasive Eingriffe mittels Endoskop ab. Zudem wurde der Unfallbegriff erweitert – künftig gelten auch das Verschlucken von Gegenständen sowie Vergiftungen als Unfall. Auch neu: Der Kündigungsschutz im Schadenfall greift in allen Tariflinien bereits ab Versicherungsbeginn.
Neuer Zahnzusatztarif der Universa
Mit dem Tarif Uni Dent Top hat die Universa Krankenversicherung eine neue Zahnzusatzversicherung mit drei Tarifstufen auf den Markt gebracht. In allen drei Stufen sind Zahnbehandlung, Inlays sowie Wurzel- und Parodontosebehandlungen zu 100 Prozent versichert. Ebenso werden bis zu 250 Euro pro Kalenderjahr für professionelle Zahnreinigung und Zahnprophylaxe sowie zusätzlich 250 Euro für Bleaching/Zahnaufhellung innerhalb von zwei Kalenderjahren übernommen.
Ein besonderes Highlight: Es gibt laut Versicherer keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten, keine Abhängigkeit der Leistungen vom Zahnbonusheft und auch keine Pflicht zur Vorlage eines Heil- und Kostenplans.
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