Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Am ersten Tag des aktuellen profino Kongresses beantwortet Stefan Opel, Bereichsleiter Leben und Geschäftsführer bei Gothaer Invest- und FinanzService, ausführlich die wichtigsten Fragen zur Variante als betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung (bBU). Als „Anschmecker“ stellten wir ihm im Vorfeld bereits einige Fragen. profino: Herr Opel, was sind die wichtigsten Argumente, mit denen Makler potenzielle Kunden von einer betrieblichen BU-Versicherung überzeugen können?Stefan Opel: Drei Punkte sind meines Erachtens wesentlich dafür, dass in aller Regel der Mitarbeiter bei einer bBU nur einen Bruchteil des Netto-Aufwands einer privaten BU hat:
profino: Wie würden sie die Hauptzielgruppe für eine betriebliche BU-Versicherung beschreiben?Opel: Die Hauptzielgruppe sind Unternehmen, die eine Beschäftigtenzahl von mehr als 100 Mitarbeitern haben. Dabei gilt grundsätzlich: Je größer das Unternehmen und je höher die erwartete Abschlussbereitschaft (etwa aufgrund Arbeitgeberzuschuss, Verdienstsituation, Beratungsmöglichkeiten, etc.), desto einfacher die Gesundheitsfragen auch bei höheren BU-Renten und desto günstiger der Preis im Vergleich zum Einzelvertrag. profino: Eine wichtige Rolle spielt der Gedanke der Kollektivabsicherung. Können Sie das kurz erläutern?Opel: In einem Unternehmen gibt es natürlich „kränkere“ und „gesündere“ Menschen sowie Menschen mit höheren BU-Risiken, zum Beispiel Feuerwehrleute, und solche mit niedrigeren, wie etwa Akademiker mit Führungsverantwortung. Dadurch, dass alle das gleiche Produkt – möglicherweise sogar zu einem einheitlichen, primär nur nach Alter differenzierten Preis – erhalten, können sich auch Menschen mit höheren BU-Risiken oder Vorerkrankungen zu einem günstigen Preis mit einem BU-Schutz absichern, den der Arbeitgeber für sie organisiert und der so nicht frei am Markt erhältlich ist. Der Arbeitgeber kann dadurch einen Vorteil für seine Mitarbeiter schaffen, ohne selbst etwas investieren zu müssen – oder er investiert – wie die meisten – begrenzt mit, beispielsweise mit 25 statt 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss.Makler sollten sich dieses hochinteressante Interview nicht entgehen lassen – ebenso wie die anderen Programmpunkte des ersten profino Kongresstages, etwa gleich zu Beginn um 10:00 Uhr die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Frage Melden Sie sich jetzt zum Kongresstag am Mittwoch, 05.05., kostenlos an. Für die Teilnahme an allen Veranstaltungen erhalten Sie selbstverständlich eine IDD-konforme Bestätigung.
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