Die Signal Iduna stärkt ihren Banken-Vertrieb. Wie der Dortmunder Versicherer am Dienstag bekannt gab, beteiligt er sich an der digitalen Banking-Plattform Penta. Die 2017 gegründete Onlinebank mit Sitz in Berlin hat sich auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige spezialisiert – die Signal Iduna bezeichnet sich selbst gerne als Versicherer für den Mittelstand.
In Zukunft sollen die Kunden der Online-Bank auch die Versicherungen der Signal Iduna kaufen können. Zugleich wird der Versicherer die Leistungen von Penta – sprich Geschäftskonten, Debitkarten oder digitales Ausgaben- und Rechnungsmanagement – seinen mittelständischen Kunden anbieten.
„Die Partnerschaft mit Penta hilft uns dabei, Betrieben im Handwerk, im Handel und in Dienstleistungsbereichen noch umfassendere Lösungen anzubieten, die diesen Unternehmen helfen, sich digitaler und damit zukunftsfähiger aufzustellen“, kommentierte Torsten Uhlig, Vertriebsvorstand der Signal Iduna, die getroffene Vereinbarung.
Diese sieht nicht nur eine Kooperation vor, sondern auch eine finanzielle Beteiligung der Signal Iduna an der Berliner Onlinebank. Wie viele Anteile der Versicherer übernehmen wird und welche Summe er hierfür zahlt, bleibt unbekannt – beide Parteien vereinbarten hierüber Stillschweigen.
Penta hatte laut Angaben des Portals www.financefwd.com Ende vergangenen Jahres rund 40.000 Kunden. Im Februar 2021 hatte das Unternehmen noch 25.000 Kunden vermeldet – das Wachstum ist also ordentlich. Allerdings ist der Markt hart umkämpft – auch Unternehmen wie Holvi, Quontor und die Deutsch-Bank-Tochter Fyrst buhlen um Geschäftskunden.
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