Reformdruck, Riester-Schelte und russische Renten

Die demografische Verschiebung macht sich in Kürze in allen drei Säulen der Altersvorsorge bemerkbar. Wie kann es weitergehen? Darüber wurde in dieser Woche auf dem Zukunftsmarkt Altersvorsorge in Berlin debattiert. Die ersten Eindrücke

Die jetzige Bundesregierung steht im Hinblick auf die Rente beziehungsweise Altersvorsorge besonders unter Druck: Schließlich wird der lange prognostizierte Alterungsschub der Bevölkerung in dieser Legislaturperiode erstmals deutlich zu spüren sein, da die ersten Jahrgänge der sogenannten Babyboomer in Rente gehen. Das Verhältnis von Arbeitnehmern und Rentenempfängern verschiebt sich in den kommenden Jahren – bis voraussichtlich 2040 – deutlich, das Rentensystem gerät folglich unter noch stärkeren finanziellen Druck.

Eine ergänzende Altersvorsorge wird damit immer dringlicher. Die Große Koalition ließ eine Reform der geförderten Riester-Vorsorge allerdings verstreichen, auch in dieser Legislaturperiode bleiben die Pläne der Regierungsparteien bislang im Vagen. Geprüft werden soll vieles, doch umgesetzt werden soll bislang wenig.

Über diese und weiteren Themen wurde in dieser Woche auf dem "Zukunftsmarkt Altersvorsorge" in Berlin debattiert. Einige Eindrücke finden Sie in der untenstehenden Bilderstrecke. In den kommenden Wochen werden wir immer wieder thematische Schwerpunkte der Veranstaltung in Form von Video-Interviews mit einigen der anwesenden Referenten aufgreifen. Bleiben Sie also gespannt.

Transparenz-Hinweis: procontra ist Medienpartner der Fachkonferenz „Zukunftsmarkt Altersvorsorge“.

Eindrücke vom Zukunftsmarkt Altersvorsorge