Der digitale Versicherer Friday erweitert sein Portfolio um eine Unfallversicherung. Hierbei haben sich die Berliner mit dem Versicherer Element zusammengetan, das die Police als White-Label-Lösung anbietet und vorgefertigte Produktbausteine liefert. Auf diese Weise sei eine schnelle Markteinführung möglich gewesen, teilt Friday mit. Die Baloise-Tochter startete einst mit kilometergenauen Kfz-Versicherungen, hat mittlerweile aber auch Hausrat- sowie Rechtsschutzversicherungen im Angebot.
HUK-Coburg darf Pitstop-Anteile erwerben
Grünes Licht für die HUK-Coburg. Der Versicherer erhielt nun von der Europäischen Kommission die kartellrechtliche Freigabe, 25,1 Prozent der Anteile an der Werkstattkette Pitstop zu übernehmen. Das Autoservice-Netz der Coburger wächst damit um mehr als 300 auf künftig 450 Werkstätten. Über die HUK-Coburg Autoservice GmbH werden seit 2016 Werkstattleistungen wie Inspektionen, Haupt- und Abgasuntersuchungen und Räderwechsel an die Kunden der HUK-Coburg sowie der HUK24 vermittelt.
Ammerländer erweitert Schutzbrief
Die Ammerländer Versicherung und Roland Schutzbrief erweitern die Leistungen in ihrem Schutzbrief, der in die Produkte „Exclusiv“ sowie „Excellent“ integriert ist. Zukünftig sind als weitere Assistance-Leistungen unter anderem eine telefonische Rechtsberatung sowie nach Unfällen eine psychologische Betreuung per Online-Sprechstunde integriert. Zudem wurde der Geltungsbereich des Schutzbriefs erweitert: Dieser gilt künftig innerhalb des geographischen Europas den Anliegerstaaten des Mittelmeers, auf den Kanarischen Inseln, Madeira sowie den Azoren.
Neue Gesellschafter für Diva-Institut
Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (Diva) erweitert den Kreis seiner Gesellschafter. Neben dem DVAG-nahen Bund der Vermögensberater (BDV) agieren nun auch der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW, der Bundesverband der Assekuranzführungskräfte VGA und der Votum-Verband als Mitgesellschafter des Instituts. Sie führen der GmbH weitere Stammeinlagen zu und tragen zur Finanzierung des Wachstums auch mit einem jährlichen Förderzuschuss bei. Außerdem sollen aus dem Kreis der Mitglieder weitere Forschungsaufträge akquiriert werden.
Hanse Merkur treibt nachhaltige Geldanlage voran
Die Hanse-Merkur will ihre Kapitalanlage nachhaltiger ausrichten. Die Einstufung erfolgt gemäß Artikel 8 der Offenlegungsverordnung der Europäischen Union. Bis 2029 wollen die Hamburger die CO2-Emissionen des Portfolios um mindestens 50 Prozent reduzieren. Als Basis dient das Jahr 2021. Zusätzlich zur Reduktion der Portfolioemissionen umfasst die Zieldimension der HanseMerkur verantwortliches Investieren und Engagement sowie Finanzierungen in den Übergang zu einer klimaneutralen Welt.

