Es ist schon fast Tradition: Jedes Jahr im Sommer präsentiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ die größten Unternehmen Deutschlands (Volkswagen, gemessen nach Umsatz), Europas (Volkswagen) sowie die umsatzstärksten Unternehmen der Welt (Walmart). In weiteren Auflistungen werden zudem einzelne Sparten näher betrachtet – unter ihnen die Versicherungswirtschaft.
Erneut werden hier die 25 größten (gemessen nach Beitragseinnahmen) deutschen Versicherungsunternehmen aufgeführt. Große Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr gab es nur wenige. So konnte die Debeka dank eines Beitragswachstums von 9,9 Prozent die Generali als fünfgrößten Versicherer verdrängen, der Provinzial Konzern rückte durch die Fusion von rheinländischer und westfälischer Provinzial in die Top 10 auf und verdrängte die Zurich aus eben jener.
Weiter an der Spitze thront mit großem Abstand nach wie vor die Allianz SE. Diese kommt inklusive der Einnahmen aus dem Bank- und Assetgeschäft auf Beitragseinnahmen von knapp 150 Milliarden Euro und liegt damit weit vor der Münchener-Rück-Gruppe (59,567 Milliarden Euro) sowie der Talanx (45.507).
Die größten Versicherer nach Beitragseinnahmen
Interessant ist bei Betrachtung der Zahlen, dass 22 von 25 Unternehmen ihre Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr ausbauen konnten – dem schwierigen Corona-Jahr 2021 zum Trotz. Lediglich die Allianz Deutschland (- 5,1 Prozent), die Versicherungskammer Bayern (- 0,8 Prozent) und die VGH Versicherungen (- 0,5 Prozent) verzeichneten hier eine negative Entwicklung.
Die übrigen Versicherer konnten ihre Beitragseinnahmen teils deutlich steigern – sechs Unternehmen gelang es gar, bei den Beitragseinnahmen ein zweistelliges Plus zu erzielen. Wer hier am stärksten zulegen konnten, lesen Sie in der unten stehenden Bilderstrecke.

