Spätestens seit der Corona-Pandemie ist den meisten Verbrauchern bewusst geworden, wie wichtig eine umfassende Gesundheitsversorgung ist. Und dass die gesetzliche Krankenkasse nicht immer genügt, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Nicht jeder genießt den Besuch eines Mitpatienten und ein anderer will sichergehen, dass es der jeweilige Spezialist des Krankenhauses ist, der ihn behandelt.
Entsprechend groß ist das Interesse an Zusatzversicherungen, deren Zahl im vergangenen Jahr um 3,5 Prozent auf 28,4 Millionen gestiegen ist.
Während Zahnzusatzversicherungen mit knapp 17 Millionen Kunden die unangefochtenen Spitzenreiter sind, wurden auch ambulante und stationäre Zusatzversicherungen stärker nachgefragt. So stieg ihr Vertragsvolumen um acht Prozent, wie das Analysehaus Morgen & Morgen kürzlich mitteilte. Und: Das Niveau der Zusatzpolicen ist in dem Bereich offenbar deutlich gestiegen. Im Vergleich zu 2020 wurden 13 Tarife mehr mit fünf Sternen ausgezeichnet, womit aktuell 53 Tarife den ersten Platz belegen.
Vor diesem Hintergrund wollte die Maklergenossenschaft Vema von ihren Mitgliedern wissen, auf welche Anbieter sie im Geschäft mit Krankenzusatzversicherungen setzen. „Wo stimmen Qualität, Preis und die Leistungsbearbeitung? Wo wurden gute Erfahrungen gemacht?“, wollte der Dienstleister wissen.
Demnach sind im Bereich der stationären Zusatzversicherungen die Barmenia mit 17,82 Prozent Nennungen, Arag mit 12,80 Prozent Nennungen und Allianz mit 8,48 Prozent Nennungen die Favoriten.
Die Barmenia und Allianz konnten mit 19,34 und 9,75 Prozent Nennungen auch im Geschäft mit ambulanten Zusatztarifen punkten und landeten auf Platz eins und drei. Die Signal Iduna nimmt die Sandwichposition ein und belegt den zweiten Platz mit 11,24 Prozent Zustimmung.


