Über ein Jahr ist der Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard nun her. Die Jury entschied, die Schauspieler müsse zehn Millionen Dollar an Depp zahlen. Monate nach der öffentlich ausgetragenen Schlammschlacht einigten sich die beiden anschließend außergerichtlich auf eine Zahlung in Höhe von einer Million Euro von ihr an ihn.
In einem Interview mit dem People-Magazin verriet Depps Anwaltin Camille Vasquez, dass der Schauspieler den Geldbetrag spenden würde. Sie sagte: „Mr. Depp wird das Geld, das Frau Heard für die Beilegung des Berufungsverfahrens gezahlt hat, an eine Reihe von Wohltätigkeitsorganisationen spenden. Der Fall ist abgeschlossen, und wir könnten nicht glücklicher darüber sein, dass er auf die bestmögliche Weise für ihn da ist.“
Nun wurde bekannt: Heards Versicherung übernimmt die Zahlung der Vergleichssumme. Das Bericht zumindest das Portal "Radar Online". Zuvor hatte der Versicherer von Heard, New York Marine and General Insurance Co., eine Zahlung verweigert. Begründung: Man zahle nicht für einen Verlust, der vorsätzlich vom Versicherten verursacht worden ist.
Nun endet aber offenbar ein Kapitel, aus dem beide Beteiligten als Verlierer herausgehen. Ob Heard oder Depp jemals wieder in Hollywood Fuß werden, ist zweifelhaft. Beide sind mittlerweile nach Europa gezogen: Heard lebt in Spanien, Depp im Nachbarland Frankreich.