Diese Wohngebäudeversicherer verloren die meisten Policen

Die anhaltende Zinsflaute und der drohende Provisionsdeckel lassen die Vermittlung von Lebensversicherungen zunehmend unattraktiv erscheinen. Da ist es kein Wunder, dass viele Makler und Mehrfachagenten mittlerweile den Großteil ihrer Einnahmen aus dem Schaden-/Unfall-Geschäft mir Privatkunden ziehen.
Das Zugpferd in diesem Bereich ist die Wohngebäudeversicherung – und das nicht nur, weil die Police einen relativ hohen Jahresbeitrag aufweist. Sondern vor allem, weil sie die meisten Versicherungsnehmer vor dem finanziellen Ruin bewahrt. Schließlich ist der Kauf einer Immobilie für fast alle Privatpersonen hierzulande das finanzielle Großprojekt ihres Lebens.
Dennoch ist der Bestand an Wohngebäudeversicherungen, laut GDV-Zahlen, in den letzten beiden Jahren bei rund 19,5 Millionen Verträgen stagniert. Dieser Stillstand trifft aber bei weitem nicht auf alle Anbieter zu. Mit Blick auf die 50 größten Wohngebäudeversicherer auf dem deutschen Markt (Marktabdeckung: 94 Prozent) zeigt sich, dass 29 Unternehmen in dieser Sparte im Jahr 2018 wachsen konnten (nach Anzahl der Verträge; Vergleich der Bestände zum Jahresende 2017 und 2018).
Das geht aus der aktuellen Branchenmonitor-Studie (hier bestellen) hervor, die von der V.E.R.S. Leipzig GmbH in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Beratungsunternehmen Sirius Campus erstellt wurde. Dafür wurden unter anderem die Geschäftsberichte 2017 und 2018 der Unternehmen ausgewertet. Für die Studie wurden zudem noch weitere Sparten analysiert:
Von den 21 Wohngebäudeversicherern, die im Jahr 2018 einen Policenschwund verzeichnen mussten, haben 6 Unternehmen sogar über 5.000 Verträge verloren. Um wen es sich dabei handelt und um welchen Anteil sich dadurch der jeweilige Gesamtbestand reduziert hat, haben wir in der untenstehenden Bilderstrecke zusammengestellt.

