Extreme Wetterereignisse, steigende Einbruchzahlen und zunehmende Leitungswasserschäden zeigen: Wohneigentum wird immer verletzlicher. Gleichzeitig gleichen sich klassische Sachversicherungen zunehmend – Bedingungen ähneln sich und Tarife sind austauschbar. Für Kundinnen und Kunden entsteht ein neues Bedürfnis: Orientierung statt Produktvielfalt.
Genau hier setzt ein neuer Ansatz an: Prävention statt reiner Schadenregulierung. Ziel ist es, Risiken systematisch zu erkennen und Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen – bevor das Wasser eintritt, bevor der Sturm Schäden verursacht, bevor der Einbruch passiert.
Ein Beispiel dafür ist die PrimeHome-Police der Bayerischen, die Versicherung neu denkt. Das Produkt setzt sich optional aus Hausrat, Haftpflicht, Glas, Wohngebäude und Unfall zusammen und verbindet All-Risk-Sachversicherung mit einem komplett neuen Präventionskonzept. Statt nur im Schadenfall zu leisten, stellt sie Mittel bereit, um Risiken aktiv zu reduzieren:
Präventionssachleistung im Wert von bis 1.000 Euro (für das Wasserstopsystem des Grohe Sense Guard im Rahmen der Wohngebäudeversicherung)
Vorsorgebudget bis zu 450 Euro alle drei Jahre für individuelle Vorsorgemaßnahmen wie Wartungen am Gebäude, Rückstau‑ oder Einbruchschutz sowie Sicherheits‑ und Smarthome‑Lösungen
Der entscheidende Unterschied liegt jedoch nicht nur im Produkt, sondern im Beratungsansatz: Zentrale Rolle spielt der zertifizierte PrimeHome-Berater. Er kommt persönlich vor Ort, analysiert das Objekt, erkennt individuelle Gefahrenquellen und entwickelt konkrete Präventionsempfehlungen. Diese Beratung ist keine Tarifvermittlung, sondern eine eigenständige Dienstleistung mit klarer Trennung zwischen Versicherung, Beratung und Schadenregulierung.
Damit entsteht ein neues Rollenverständnis: Der Berater wird zum präventiven Risikomanager für Wohneigentum – mit Service, Vollmachten, echten Mehrwertleistungen und exklusiven Rabatten, die ausschließlich im Rahmen der persönlichen Vor-Ort-Beratung verfügbar sind.
Auch produktseitig folgt das Konzept einer klaren Logik: All-Risk-Deckung inklusive Beweislastumkehr statt Abgrenzungsproblematik. Hausrat und Wohngebäude greifen nahtlos ineinander – ohne Diskussionen, ohne Grauzonen, ohne Zuständigkeitslücken.
Das Ergebnis: eine Immobilienabsicherung, die nicht erst reagiert, wenn etwas passiert ist – sondern aktiv dafür sorgt, dass Schäden möglichst gar nicht entstehen. Prävention wird damit vom Zusatzthema zur neuen Kernlogik moderner Sachversicherung.

