Die eigenen vier Wände geben große Sicherheit, vor allem im Alter. Laut einer Umfrage der Allianz Baufinanzierung unter 1.100 Immobilieneigentümern über 60 Jahre gaben 82 Prozent an, dass sie in der Rentenphase ausreichend Geld haben werden. Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) sagte, dass sein Geld im Alter lediglich für die notwendigsten Ausgaben des täglichen Lebens reichen wird.
Bei den 18 Prozent besorgten Immobilieneigentümern gab der Großteil (41 Prozent) an, dass sie aufgrund hoher Kosten für Gesundheit und Pflege vermutlich kein Vermögen mehr vererben werden können. Auch notwendige Investitionen ins Eigenheim bereiten ihnen Sorgen.
Vorgezogenes Erbe für viele ein Thema
Insgesamt gaben aber rund 60 Prozent aller Befragten an, dass sie davon ausgehen, etwas vererben zu können. Wiederum gut die Hälfte von ihnen gab an, es sei ihnen sehr wichtig, dass ihr Haus oder ihre Wohnung im Familienbesitz bleibe.
Etwa 40 Prozent der Befragten haben sogar schon damit begonnen, als vorgezogenes Erbe Vermögen zu übertragen oder planen dies noch zu Lebzeiten zu tun. 44 Prozent stimmten der Aussage zu, dass sie ihre Kinder oder Enkel schon vor ihrem Tod finanziell unterstützen möchten.