1,7 Millionen Nutzer

Rentenübersicht soll bis Jahresende alle Vorsorgebausteine abbilden

Nach einem halben Jahr im Testbetrieb ging die digitale Rentenübersicht mit Beginn des neuen Jahres in den Regelbetrieb. In dieser Zeit griffen 1,7 Millionen Menschen auf die Plattform zu und mehr als 152.000 meldeten sich an.

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14:04 Uhr | 09. April | 2024
1,7 Millionen Nutzer der digitalen Rentenübersicht

Ordner und Papierchaos bei der Altersvorsorge sollen mit der digitalen Rentenübersicht der Deutschen Rentenversicherung der Vergangenheit angehören.

| Quelle: fermate

Ordner und Papierchaos bei der Altersvorsorge sollen mit der digitalen Rentenübersicht der Vergangenheit angehören. Seit Anfang des Jahres ist das Portal www.rentenuebersicht.de nun im Regelbetrieb und bisher nutzten 1,7 Millionen Menschen diese neue Art der Information rund um die Altersvorsorge. Zudem habe es mehr als 152.000 Anmeldungen gegeben, so das Resümee der Deutschen Rentenversicherung nach den ersten drei Monaten. Neben der Zahl der Nutzer konnten auch mehr  Vorsorgeeinrichtungen angebunden werden, heißt es weiter. Waren es zum Anfang drei sind es mittlerweile 288.

Zahlreiche weitere Vorsorgeeinrichtungen seien aufgrund der zu Beginn des Jahres in Kraft getretenen gesetzlich verpflichtenden Anbindung nun im Anbindungsprozess. Bis zum Ende des Jahres sollen Bürger ihre Altersvorsorgebausteine einsehen können. Nachdem die digitale Rentenübersicht vor drei Jahren beschlossen wurde, befand sie sich von Juli 2023 an im Testbetrieb.

Ziel der digitalen Rentenübersicht ist es, alle Altersvorsorgebausteine zusammenzuführen, um einen realistischeren Eindruck über die Versorgung im Alter abzubilden. Bislang stellt jeder Anbieter die Informationen zum Stand der Altersvorsorge-Ansprüche für sich seinen Kunden, in der Regel postalisch, zur Verfügung.