ETF-Boom: Fondspolicen zunehmend passiv unterwegs
Der Kapitalmarkt als Investmentkern für den langfristigen Vermögensaufbau steht außer Frage. Ob mit/ohne Versicherungsmantel, über Versorgungswerke oder eine Betriebsrente – Fonds sind der Motor für realen Vermögensaufbau und der Altersvorsorge. In 2025 stieg das verwaltete Vermögen in Publikumsfonds auf einen Rekord von 4.850 Milliarden Euro. Das dabei ETFs eine immer größere Rolle spielen, belegen nicht nur die Zahlen vom Fondsverband BVI: 86 Milliarden flossen Publikumsfonds an neuen Mitteln in 2025 zu – über 57 Milliarden davon in ETFs. Das sind 66 Prozent. Beim verwalteten Nettovermögen in Aktienfonds (932 Mrd. €) entfallen 43 Prozent auf Aktien-ETFs. Bei Rentenfonds liegt der Anteil bei 27 Prozent. Der ETF-Anteil am gesamten Nettovermögen in Fonds stieg damit auf über ein Viertel. Tendenz steigend. Bei der Umsetzung eines realen Vermögenaufbaus geht es in der Beratung immer häufiger also auch darum, ob es die aktive oder passive Variante sein soll. Die Abwägung der ETF-Fans dahinter ist einfach: zu geringen Kosten bekommt man verlässlich die Marktrendite.
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