Butter bei die Fische, Teil 2: Warum eine Fondspolice festverzinsliche Anlagen hinter sich lässt

Die klassische Lebensversicherung hat immer noch Fans, ebenso das Festgeld, der Sparbrief, der Bausparvertrag und der Bundesschatzbrief. Das darin zum Ausdruck kommende Sicherheitsbedürfnis muss dem Abschluss einer Fondspolice nicht im Wege stehen, wenn die Kunden realistisch über die Risiken aufgeklärt werden.

15:05 Uhr | 13. Mai | 2024
Butter bei die Fische, Teil 2: Warum eine Fondspolice festverzinsliche Anlagen hinter sich lässt

Eine zeitgemäße Fondspolice

| Quelle: midjourney

Aktuell ist eine Vervierfachung des Höchstrechnungszinses („Garantiezins“) im Gespräch. Was wie eine Verheißung für die Anhänger der klassischen Renten- und Kapitallebensversicherung klingt, relativiert sich, wenn man sich die homöopathische gegenwärtige Marge von 0,25 Prozent vor Augen führt. Selbst die hält allerdings Hunderttausende Bundesbürger Jahr für Jahr nicht davon ab, eine Klassik-LV abzuschließen. Auch Bausparverträge und Bankprodukte mit Garantien genießen hierzulande die schier unverbrüchliche Treue der Verbraucher, ob Sparbuch- oder -brief, Festgeld oder Bundesschatzbrief.

Das ist schon bei normalen Inflationsraten ökonomisch suboptimal, weil es für nicht viel mehr als den Kaufkrafterhalt reicht. Liegen die Teuerungsraten so hoch wie in den letzten beiden Jahren, verbrennt man damit de facto Geld.

Sicherheit gibt es auch besser

Das Hauptargument für solche festverzinslichen Anlagen lautet: Sicherheit ist vielen Kunden wichtiger als Rendite. Es geht jedoch von einem unrealistischen Kapitalmarktrisiko aus. Hoch ist dieses nämlich nur, wenn man sich weit aus dem Fenster lehnt, also spekulativ und sehr wachstumsorientiert investiert. In der Breite des Marktes hingegen geht das Verlustrisiko bei längerfristigem Engagement gegen null. Das veranschaulichen beispielsweise die Renditedreiecke für verschiedene Indizes, die daher bei vielen Beratern ihren festen Platz im Kundengespräch haben. Das zusätzliche Risiko einer Anlage am Kapitalmarkt ist folglich eher theoretischer Natur – das Renditeplus hingegen ist durchaus praktisch erfahrbar.

Gerade für sicherheitsorientierte Kunden sind Aktieninvestments im Mantel einer fondsgebundenen Rentenversicherung besonders interessant. Denn dieser Mantel bringt nicht nur die grundsätzlichen Vorteile einer Fondspolice gegenüber der Direktanlage mit sich. Moderne Produkte wie die neue JustInvest der Axa offerieren darüber hinaus Sicherungsmechanismen, die risikoaverse Kunden ruhiger schlafen lassen. Ein Beispiel ist die flexible Gewinnsicherung, die Kursgewinne bis Vertragsende sichert und verzinst; ein weiteres die Garantieoption, die ein kostenfreies Umschichten des Kapitals ins Axa-Sicherungsvermögen ermöglicht, wenn der Kunde eine Baisse an den Börsen befürchtet. Auf das Sicherheitsempfinden zahlt auch der garantierte Rentenfaktor ein.

Eine zeitgemäße Fondspolice kann damit zu den sicheren Altersvorsorgeprodukten gezählt werden. Und lässt die festverzinslichen Alternativen im direkten Vergleich mit ihren Renditechancen alt aussehen.