»bAV-Kompetenz auf einem neuen Level«
Mit klarer Strategie, digitaler Power und exzellentem Service baut die WWK ihre bAV-Führungsposition aus – und setzt neue Standards für Vermittler und Arbeitgeber.
Procontra
Herr Heß, zu Beginn des Jahres 2024 haben Sie eine stärkere Fokussierung auf die betriebliche Altersversorgung (bAV) angekündigt. Haben sich die Maßnahmen ausgezahlt?
Thomas Heß und Ruven Simon:
Thomas Heß: Absolut. Die bAV ist für uns ein zentraler Wachstumsmotor. Über ein Drittel unseres Lebensversicherungsgeschäfts entfällt bereits heute darauf, mit dem klaren Ziel, langfristig über 40 Prozent zu erreichen. Besonders erfreulich: Wir konnten im vergangenen Jahr ein Wachstum von über 30 Prozent erzielen, und das nach einem Rekordjahr 2024. Unsere Ausrichtung, in der bAV zu einem führenden Marktakteur zu werden, trägt sichtbar Früchte.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Ruven Simon: Wir haben unser gesamtes bAV-Angebot deutlich geschärft und die drei Erfolgsfaktoren Produkt, Prozess und Service konsequent optimiert. Gleichzeitig setzen wir stark auf den mobilen, personengestützten Vertrieb. Rund 75 Prozent unseres Geschäfts generieren wir über unabhängige Finanzberater – Makler, Pools, große Vertriebe und unsere eigene 1:1 Assekuranzservice AG. Diese Marktbreite zeigt, wie attraktiv unsere Lösungen sind.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Heß: Trotz Unsicherheiten bleibt die bAV eine der attraktivsten geförderten Vorsorgeformen. Förderungen unterstützen Arbeitnehmer spürbar beim Vermögensaufbau. Dazu kommt: Der Arbeitsmarkt hat sich radikal verändert. Fachkräftemangel und Demografie zwingen Unternehmen, sich attraktiv aufzustellen. Benefits wie ein Jobticket sind wichtig, aber die bAV bleibt der wirkungsvollste Hebel für Mitarbeiterbindung. Viele Arbeitgeber nutzen sie inzwischen bewusst als strategisches HR-Instrument.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Simon: Bedingt. Wie schon beim BRSG 2018 bleiben viele politische Erwartungen unerfüllt. Die bAV ist für kleinere und mittlere Unternehmen weiterhin zu komplex – vor allem wegen der Schnittstellen zwischen Arbeits-, Steuer-, Sozialversicherungs- und Versicherungsrecht. Deshalb sind wir Versicherer gefordert: vereinfachen, Prozesse standardisieren, Servicequalität erhöhen. Unser Anspruch: Die bAV für Vermittler maximal einfach machen. Positiv zu bewerten ist aus unserer Sicht der Ausbau der Paragraf-100-EStG-Förderung.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Simon: Unser gesamtes bAV-Modell basiert auf den drei Erfolgsfaktoren Produkt, Prozess und Service. Wir haben Beratungs- und Verwaltungsprozesse digitalisiert, Schnittstellen geöffnet und uns technologisch so aufgestellt, dass wir auf jede Plattform andocken können. Egal welche Software der Vermittler nutzt – Abschluss und Verwaltung funktionieren vollautomatisiert. So schaffen wir Effizienz und Sicherheit. Einfacher geht es kaum.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Heß: Unsere Servicequalität ist ein echtes Differenzierungsmerkmal. Wir sind von 8 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar und lösen 92 Prozent aller Anliegen fallabschließend während des Telefonats. Die Wartezeit liegt im Schnitt bei 24 Sekunden – im Vorjahr sogar bei 13. Wir erstellen individuelle Angebote, inklusive Steuer- und Sozialversicherungsanalysen, bieten Arbeitnehmer-Infoportale und unterstützen Arbeitgeber bei arbeits- und steuerrechtlichen Fragen. Zudem investieren wir stark in die Qualifizierung unserer Vertriebspartner – jedes Jahr werden zahlreiche Vermittler zu bAV-Spezialisten weitergebildet.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Heß: Für Arbeitgeber zählt vor allem ein schlanker Prozess. Arbeitnehmer interessieren sich dagegen primär für die Rentenhöhe. Mit WWK IntelliProtect® 2.0 bieten wir seit vielen Jahren einen innovativen iCPPI-Algorithmus, der Schutz und Renditechancen verbindet. Durch den gestiegenen Rechnungszins sind auch 100-Prozent-Garantien wieder möglich. Gleichzeitig sind unsere Tarife so flexibel, dass arbeitsrechtliche Änderungen jederzeit abgebildet werden können. Die Mischung aus Sicherheit, Rendite und Flexibilität überzeugt.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Simon: Sie ist absolut zentral. Die bAV ist eines der komplexesten Verwaltungsfelder überhaupt. Deshalb setzen wir auf konsequente Digitalisierung. Unsere Schnittstellen für Antrag und Verwaltung sind sauber getrennt, wir arbeiten mit allen marktüblichen Plattformen zusammen und haben sämtliche Branchenstandards implementiert. Für technikorientierte Vermittler ist das essenziell.
Gleichzeitig unterstützen wir auch Vermittler ohne digitale Tools und liefern vorbereitete Daten direkt in ihre Systeme oder als PDFs.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Simon: Sehr persönlich. Mittelständische Arbeitgeber brauchen erfahrene Partner, die sie durch die Vielzahl an Regeln und Prozessen führen. Gleichzeitig wird die Verwaltung immer digitaler. Unser Anspruch ist die perfekte Kombination: persönliche Beratung plus digitale Effizienz. Dieses Gesamtkonzept – einfache Handhabung, intuitive Tools, renditestarke Produkte und schlanke Abwicklung – überzeugt sämtliche Beteiligten.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Heß: Sie bestätigt unseren Weg: Komplexes einfach machen und dabei höchste Qualität liefern. Die Bewertung zeigt, dass unsere Produkt-, Prozess- und Servicequalität im Markt Maßstäbe setzt. Sie ist Anerkennung und Ansporn zugleich.
Thomas Heß und Ruven Simon:
Simon: Wir haben enorme Fortschritte erzielt – sowohl extern, sichtbar durch Auszeichnungen, als auch intern. Das starke Wachstum wäre ohne die herausragende Zusammenarbeit vieler Abteilungen nicht möglich gewesen: Vertrieb, IT, Rechtsabteilung, Produkt, Service. Ihnen allen gilt unser Dank. Die Dynamik und Professionalität unseres Teams bilden die Basis für unseren Anspruch: die bAV einfacher, hochwertiger und serviceorientierter zu gestalten als jeder andere Anbieter.

