Die DEVK hat sich mit 20 Prozent am Assekuradeur Herzenssache beteiligt. Das Lübecker Unternehmen hat sich auf die Absicherung von Liebhaberfahrzeugen, sprich Old- und Youngtimern sowie Premium-Fahrzeugen spezialisiert. Der Kölner Versicherer hatte bereits seit 2024 mit Herzenssache kooperiert.
Gothaer launcht neue Multirisk-Versicherungen
Die Gothaer Allgemeine geht mit neuen Multirisk-Versicherungen an den Markt. Die Produkte bündeln zentrale Absicherungen rund um Wohnen und Alltag in einem Vertrag – darunter Hausrat-, Glasbruch-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Optional kann auch ein Wohngebäudeschutz gewählt werden. Der Versicherer hat hierbei auch die Leistungen angepasst: In der Wohngebäudeversicherung sind Sturmschäden nun bereits ab Windstärke sieben versichert. Zudem entfällt die bisherige Entschädigungsgrenze beim Diebstahlschutz für fest mit dem Gebäude verbundene Sachen. In der Hausratversicherung gibt es höhere Entschädigungsgrenzen für Wertsachen und Fahrraddiebstahl. Die Multirisk-Versicherungen sind in drei Leistungsstufen erhältlich, zudem kann ein optionaler ExtraSchutz gewählt werden.
Neodigital und VGH kooperieren bei bKV
Die Neodigital Versicherung AG bringt zusammen mit der VGH Versicherung eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) auf den Markt. Vertragspartner und Risikoträger ist die zur VGH gehörende Provinzial Krankenversicherung. Für beide Unternehmen stellt der neu entwickelte Budget-Tarif eine Neuerung da. Die VGH steigt damit erstmals in dieses Segment ein. Und auch für Neodigital ist der neue bKV-Tarif technisches sowie fachliches Neuland. Der Saarländer Versicherer stellt dabei die komplette digitale Infrastruktur, wie das Bestands- und Leistungssystem, das Kunden- und Vermittlerportal sowie einen Tarifrechner. Ein weiterer Bestandteil ist eine digitale Wallet-Karte, die die klassische Gesundheitskarte ersetzt. Für das operative Geschäft, inklusive Kundenservice und Leistungsmanagement, ist die Provinzial Krankenversicherung verantwortlich.
Daniel Ahrend geht zu Aventus
Die Aventus-Maklergruppe erweitert ihr Führungsteam: Ab 15. Februar wird Daniel Ahrend die Geschäftsführung als Chief Operating Officer (COO) sowie Chief Information Officer (CIO) die Geschäftsführung unterstützen. Ahrend verfügt über große Erfahrung in der Versicherungs- und Maklerbranche. Nach Stationen unter anderem bei Qualitypool und der Phönix Maxpool-Gruppe war er zuletzt für den Makler Schunck als COO sowie Chief Technical Officer (CTO) tätig. Die Personalentscheidung sei Teil eines klar definierten Wachstumskurses, teilte Aventus mit. Hierzu gehörten neben dem Ausbau des Führungsteams auch weitere Zukäufe, der Ausbau von Kompetenzzentren sowie gezielte Investitionen in Prozesse, Daten und Technologie.
Neue Geschäftsführung bei HBC-Tochter
Die Tretter & Pfister Betriebliches und Privates Vorsorgemanagement GmbH stellt sich neu auf, namentlich wie auch personell. Das zum Maklerkonsolidierer Hanseatic Broking Center (HBC) gehörende Maklerhaus wird zukünftig als TPSH Vorsorge GmbH firmieren. Das teilte HBC mit. Zugleich gibt der Hamburger Maklerkonsolidierer bekannt, dass die beiden bisherigen Gesellschafter und Geschäftsführer Jürgen Tretter und Ulrich Pfister die operative Verantwortung abgeben. Als Geschäftsführer agiert künftig Michael Striegel. Der 34-Jährige ist seit 12 Jahren im Unternehmen.
Dortmunder überarbeitet "Plan D"
Die Dortmunder Lebensversicherung hat ihren Grundfähigkeitsschutz "Plan D" überarbeitet. So wurde unter anderem die Zahl der optionalen Zusatzbausteine erweitert. Zu den bisherigen Optionen "Der Krankenschein", "Die Psyche", "Die erste Hilfe" und "Die Pflege" sind nun "Die Mobilität" und "Der Gesundheitsprofi" hinzugekommen. Während Kunden mit "Die Mobilität" unter anderem Tätigkeiten wie das Motorradfahren oder das Nutzen von Bus und Bahn absichern können, versichert "Der Gesundheitsprofi" beispielsweise die Fähigkeit, Verbände anzulegen und Untersuchungshandschuhe anzuziehen. Dies mache den Baustein vor allem für Menschen interessant, die im Bereich Gesundheit und Pflege tätig sind, ist der Versicherer überzeugt. Beim Baustein "Der Krankenschein" hat die Dortmunder zudem die Leistungen erweitert: Wer für mindestens sechs Monate krankgeschrieben ist, erhält nun bis zu 36 Monate eine Leistung - das ist ein Jahr länger als zuvor.

