In den USA kursieren seit geraumer Zeit Pläne der US-Grenzschutzbehörde CBP zur Verschärfung der Einreisebestimmungen, die auch Urlauber betreffen würden. Demnach müssten Touristen bei visumsfreien Reisen in die USA zukünftig deutlich mehr Daten offenlegen als bisher. Konkret soll es dabei unter anderem um Social-Media-Informationen und Telefonnummern der letzten 5 Jahre, E-Mail-Adressen, Daten von Familienmitgliedern sowie DNA-Informationen gehen.
Große Verunsicherung unter Urlaubern
Ob und wann diese Pläne in Kraft treten werden, ist derzeit noch unklar. Aktuell werden offenbar eingereichte Einwände und Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen geprüft. Die Verunsicherung jedenfalls ist groß; in der Reisebranche klagt man bereits über rückläufige USA-Buchungen. Der Nordamerika-Spezialist Canusa bietet seinen Kunden deshalb ab sofort eine finanzielle und kostenlose Einreise-Absicherung für USA-Reisen ein – nach eigenen Angaben ist er der erste und bisher einziger deutscher Reiseveranstalter mit einem solchen Service.
Die Absicherung sieht die komplette Erstattung des Reisepreises und aller gebuchten Reisebestandteile für den Fall vor, dass „Reisenden trotz vollständig erfüllter Einreisevoraussetzungen und korrekter Angaben die Einreise verweigert wird.“ Die Absicherung, bei der es sich laut Canusa ausdrücklich nicht um eine Versicherung handelt, ist dem Reiseveranstalter zufolge ab sofort für alle Neubuchungen möglich und gilt für einen unbegrenzten Reisezeitraum. Eine Standard-Reiserücktrittsversicherung würde hier nicht greifen.
„Es muss niemand Angst haben"
Man möchte damit ein Signal gegen die um sich greifende Verunsicherung setzen, auch wenn diese unbegründet sei, betont Canusa-Inhaber Tilo Krause-Dünow gegenüber procontra. Bei seinen Kunden habe es bislang noch nie Schwierigkeiten bei der Einreise in die USA gegeben. Und es sei auch nicht davon auszugehen, dass die jetzt diskutierten Pläne jemals so umgesetzt würden.
„Es muss deshalb niemand Angst haben, bei ordnungsgemäßer Vorbereitung stellt die Einreise in die USA kein Problem dar“, betont Krause-Dünow. Im Gegenteil: Durch die Mobile Passport Control (MPC) hätten sich sogar die Wartezeiten bei der Einreise verkürzt.
Welche Einreisebestimmungen aktuell für deutsche Urlauber gelten, lässt sich auf den Webseiten des Auswärtigen Amtes nachlesen. Dort ist unter anderem von verschärften Sicherheitsmaßnahmen für alle Flüge in die USA die Rede. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die endgültige Entscheidung über die Einreise immer der zuständige US-Grenzbeamte treffe. Und gegen diese Entscheidung gebe es keinen Rechtsbehelf.
Long Story short
Die USA prüfen strengere Einreiseregeln – inklusive umfangreicher persönlicher Daten (z. B. Social Media, Kontakte, Familieninfos).
Die Unsicherheit führt bereits zu rückläufigen USA-Reisebuchungen.
Canusa bietet als erster deutscher Veranstalter eine kostenlose Einreise-Absicherung mit kompletter Erstattung bei verweigerter Einreise.
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