Produkte & Personalien

Ergo will in der Automatenversicherung wachsen

Die Ergo setzt im Vending-Markt auf flexible Konzepte und will damit möglichst viele verschiedenen Kunden erreichen. Außerdem gibt es Neues von Allianz, Signal Iduna und Funk.

Ein Junge der Zeitungen austrägt hält eine Zeitung hoch, auf der Produkte & Personalien steht.

| Quelle: procontra

Bei der Ergo wähnt man großes Potenzial in der Absicherung von Automaten. Schließlich sei das Geschäft mit Süßigkeiten, kleinen Geschenken und sogar frisch aufgebackenen Tiefkühlpizzas mittlerweile ein Milliardenmarkt hierzulande. Deshalb haben die Düsseldorfer nun ihre Deckungskonzepte dafür neu aufgelegt. Im Mittelpunkt des Relaunchs steht, laut eigener Aussage, eine flexiblere Vertragsgestaltung. Auf diesem Wege will man von den kleinen regionalen Automatenaufstellern, zum Beispiel auch Landwirte, bis hin zu den großen Betreiberstrukturen alle potenziellen Kundinnen und Kunden ansprechen. Charakteristisch für die neue Produktgeneration seien zudem günstige Beiträge für gut geschützte Automaten in Innenbereichen sowie individuell gestaltbare Deckungskonzepte für Spezialautomaten.

PKV: Allianz-Tarifergänzung soll Beiträge im Alter senken

Bei der Allianz Private Krankenversicherung können die Vollversicherten seit Jahresbeginn eine neue Tarifergänzung abschließen, die ihre Beiträge im Alter senken soll. Die Variante namens „MeineBeitragsentlastung“ ersetzt damit die bisherige „Vorsorgekomponente V“ und funktioniert ähnlich: Parallel zum PKV-Beitrag bezahlen die Kunden in eine Art Spartopf ein, der verzinst wird. Ab der vorher festgelegten Entlastungsphase (diese muss zwischen 60 und 70 beginnen), reduziert sich der Krankenversicherungsbeitrag dauerhaft um einen vorher vereinbarten Betrag, abhängig vom Spartopf-Beitrag. Dieser muss allerdings auch während der Entlastungsphase weiterbezahlt werden. Laut Allianz sind diese Extra-Beiträge als Vorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar und die Entlastung steuerfrei.

Signal Iduna setzt auf Unfall-Prävention

Die Signal Iduna zielt bei ihren Unfallversicherten in Zukunft auf mehr Prävention. Innerhalb der bestehenden Unfalltarife gibt es das sogenannte „Sicherheitsbudget“. Dieses leistet, tarifabhängig in verschiedenen Höhen, für Präventionsmaßnahmen wie Protektoren, Schutzbrillen und -helme oder auch die Teilnahme an Erste-Hilfe- oder Schwimmkursen. Beispielsweise n der Produkt-Linie „Premium“ beträgt das Sicherheitsbudget für jede versicherte Person bis zu 30 Euro pro Versicherungsjahr. Weitere neue Leistungen sind unter andere das „Sicherheitsnetz“, das die mittelfristige Einkommenslücke nach einem Unfall bis zum Greifen der Invaliditätsleistung überbrücken soll, sowie Preisvorteile für 16- bis 24-Jährige.

Eva Stichler neu in Funk-Geschäftsführung

Die Funk-Maklergruppe hat Eva Stichler zum 1. Januar in die Geschäftsführung ihrer Tochterfirma Funk Hospital-Versicherungsmakler GmbH berufen. Die Firma ist auf das Segment Heilwesen spezialisiert. In diesem Bereich soll Stichler die vertriebliche Ausrichtung des Spezialmaklers schärfen und die strategische Beratung vorantreiben. Die 54-Jährige ist gelernte Versicherungskauffrau, Versicherungsfachwirtin und Betriebswirtin und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Gewinnung und strategischen Betreuung großer Krankenhausbetriebe und Trägergesellschaften, heißt es in einer Pressemitteilung der Maklergruppe. Sie kann unter anderem auf Stationen bei Dr. Schmitt Versicherungsmakler und Marsh Medical Consulting zurückblicken.