Private Equity im Maklermarkt: Der „Helmsauer-Moment“ und die Folgen
Auf der DKM 2025 – kurz vor seinem Ausscheiden aus der Helmsauer Gruppe – sprach Bernd Helmsauer auf einem Podium öffentlich darüber, das Unternehmen perspektivisch wieder in Richtung eines familiengeführten Maklerhauses entwickeln zu wollen. In der Branche sorgte diese Aussage damals für Kopfkratzen. Insbesondere vor dem Hintergrund seiner Beteiligungshöhe von 25 Prozent nach dem Einstieg von Private-Equity-Investor Nordic Capital 2023. Ende Dezember folgte dann der Bruch mit Nordic: „Schlussendlich kann ich als Geschäftsführer keine Strategie umsetzen, von der ich nicht überzeugt bin“, erklärte Helmsauer nach seinem Abtritt. Der Fall Helmsauer und Nordic Capital zeigt, wie schnell aus Win-win auch Lose-lose werden kann. Zudem wirft er die grundsätzliche Frage auf, ob das Geschäftsmodell vieler Private-Equity-getriebener Investmentgesellschaften im Maklermarkt an seine Grenzen stößt.
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