Maklers Erfolgsrezepte 2023

„So wird die betriebliche Altersversorgung zu einem vertrieblichen Perpetuum mobile.“

Vor wenigen Monaten noch im südamerikanischen Dschungel, heute hinter dem neunten Türchen des procontra-Adventskalenders: Klaus Hermann, Geschäftsführer KH Versicherungen GmbH, verrrät, warum er verstärkt auf die betriebliche Altersversorgung setzt und was der Vertrieb von Atze Schröder lernen kann.

Klaus Hermann

Klaus Hermann, Geschäftsführer KH Versicherungen GmbH. | Quelle: Klaus Hermann

Mein Erfolgsrezept ist aktuell die betriebliche Altersversorgung. Noch immer treffe ich auf viele Unternehmen, die hier schlecht oder gar nicht beraten sind. Sich mit dieser Materie auszukennen, lohnt sich tatsächlich. Um die bAV auf Kunden- und Vermittlerseite erfolgreich zu machen, beachte ich ein paar wichtige Dinge: Der Arbeitgeber braucht ein klares Konzept, möglichst mit einem festen Arbeitgeberzuschuss.

Dann sollte es immer die Möglichkeit geben, die Belegschaft und anschließend jeden neuen Mitarbeiter über die bAV zu informieren und zu beraten. Der Mitarbeiter ist immer auch neuer Privatkunden-Potenzialkunde. Sollte mal ein Mitarbeiter ausscheiden, suche ich als Makler weiterhin den Kontakt, auch um den neuen Arbeitgeber ansprechen und gegebenenfalls als neuen Kunden gewinnen zu können. So wird die betriebliche Altersversorgung zu einem vertrieblichen Perpetuum mobile.

Generell gilt: „Wer sich tummelt, macht auch Geschäft“. Genau so einfach und schnell könnte man es in einem Satz empfehlen. Denn was vor 30 Jahren galt, gilt auch heute noch. Wer sich mit vielen Menschen trifft, mit ihnen spricht und aktiv auf sein Umfeld zugeht, der macht auch Geschäft. Da ist es erst einmal egal, ob man beim Schützenfest mit allen Anwesenden ein Bierchen trinkt (zumindest bis zum Zustand des Kontrollverlustes), regelmäßig den Golfschläger schwingt oder seine Dienstleistungen im Social-Media-Bereich interessant bewirbt.

Es ist ein bisschen wie bei Atze Schröders Ansatz für das Kennenlernen in der Diskothek: „Egal wie schlecht Dein Spruch ist – bring ihn.“  Nur am Rande, für die Jüngeren: „Diskothek“ haben wir früher zu den Clubs gesagt. Je mehr Kontakt ich suche, desto höher die Anzahl der Ansprachen, desto häufiger lande ich auch Erfolge.