GKV-Reform

Höhere Versicherungspflichtgrenze: Warum PKV-Makler trotzdem gelassen bleiben

Die geplante GKV-Reform und die diskutierte Anhebung der Versicherungspflichtgrenze sorgen in der PKV-Branche zwar für Diskussionen. Richtige Sorgen machen sich viele PKV-Makler deshalb aber nicht, wie eine procontra-Umfrage ergab. Einige berichten sogar von wachsender Nachfrage.

Blick in den Aufnahmebereich einer Klinik

Das GKV-System soll reformiert werden: Blick in den Aufnahmebereich eines Krankenhauses. | Quelle: simonkr

Im Zuge der GKV-Reform soll die Versicherungspflichtgrenze – auch Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) genannt – zusätzlich zur regulären Anpassung um 3.600 Euro auf voraussichtlich rund 84.800 Euro ab 2027 angehoben werden. Aktuell liegt sie noch bei einem Jahresbruttoeinkommen von 77.400 Euro. Künftig können damit weniger Angestellte neu in die PKV wechseln. Gleichzeitig werden viele bereits privatversicherte Arbeitnehmer womöglich wieder versicherungspflichtig. Keine guten Nachrichten für das PKV-Geschäft, könnte man meinen. Doch viele PKV-Makler sehen die außerordentliche JAEG-Erhöhung nicht sonderlich dramatisch, wie eine kleine procontra-Umfrage ergab. Sie bleiben erstaunlich gelassen und halten das Risiko für den PKV-Vertrieb für überschaubar.

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