Neues Gesetz

GKV-Rückkehr: Regierung schließt Schlupflöcher für ältere PKV-Versicherte

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat die Bundesregierung jetzt wichtige Schlupflöcher zur Rückkehr älterer PKV-Versicherter in die GKV geschlossen. Damit wird die bereits bestehende Altersgrenze von 55 Jahren deutlich verschärft.

Gesperrte Tür mit Kettenschloss

Zugang gesperrt: Für ältere PKV-Versicherte wird es immer schwieriger, in die GKV zurückzukehren (Symbolfoto). | Quelle: 123ducu

Grundsätzlich gilt: Wer älter als 55 Jahre ist, kann nur noch in sehr eng begrenzten Ausnahmefällen von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, zum Beispiel wenn in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Versicherungspflicht schon eine Versicherung in der GKV bestanden hat. Diese Regelung soll verhindern, dass Versicherte in jungen Jahren von günstigen PKV-Beiträgen profitieren und im Alter – wenn die Kosten steigen – in das solidarisch finanzierte GKV-System zurückkehren.

procontra+ Leser erfahren mehr!
Und das kostenfrei.

  • Zugang zu allen Insider-Artikeln, exklusiven Recherchen und hintergründigen News
  • Zugang zu umfassenden Daten über Versicherer, Maklerpools und Serviceanbieter
  • Zugang zu allen Themendossiers der Fachredaktion
  • kostenfrei das 6x im Jahr erscheinende procontra Magazin als E-Magazin per Mail
  • exklusiv für Makler: Social-Media-Posts, Anschreiben u.v.m. zur Ansprache Ihrer Kunden

Sie sind bereits Abonnent? Hier anmelden.