
Alexandra Markovic-Sobau:
Der Vertrieb muss verstehen, was der Unternehmer braucht. Zum Beispiel: Ist die Fehlzeitenquote das Thema, wie ist die steuerliche Einbettung, was will er mit einer bKV bewirken? Oder geht es um die Benefit-Beratung ein, also bietet der Arbeitgeber Benefits, zu denen sich dann die bKV gesellt. Dazu müssen Berater sehr nah an der Zielgruppe sein.

Markovic-Sobau:
Der Clou ist nicht irgendein Detail im Produkt, sondern wie stelle ich die Nutzung der bKV durch die Arbeitnehmer sicher. Wie erfährt die Belegschaft davon? Brauchen wir die App oder auch Schilder, weil zum Beispiel die Mitarbeiter gar nicht oder kaum in den Betrieb kommen wie bei Lkw-Fahrern oder Monteuren. Kann der Berater auf der Betriebsversammlung sprechen? Oder funktioniert das besser über ein Video? Wir haben dazu einen Fundus an Instrumenten, die Lösung muss immer zur Firma passen.

Markovic-Sobau:
Gerade bei Unternehmen mit mehreren Standorten oder einem großen Radius können Videos oder Podcasts das Mittel der Wahl sein. Wir nehmen diese mit unserem Berater und dem Unternehmenschef auf und erklären, welche Vorteile die Belegschaft durch den bKV-Budgettarif erhält. Sprich, wie reiche ich ein Rezept ein oder wie stoße ich eine Terminanfrage für einen besonderen Arzttermin an? Das wird in verschiedenen Formaten je nach Firmenwunsch aggregiert. Die bKV ist immer ein Geschenk des Chefs für seine Belegschaft. Das inszenieren wir entsprechend.

Markovic-Sobau:
Die Resonanz ist enorm, wir treffen den Nerv der Zeit. Mit einer bKV können sich Unternehmen über ihr Kerngeschäft hinaus profilieren. Das Employer Branding wird immer wichtiger.

Markovic-Sobau:
Wir erleben einen Trend zu höheren Budgets, insbesondere dann, wenn der Arbeitgeber seine Beschäftigten fragt, wie zufrieden sie mit dem Angebot Tankgutschein, PKV und Altersvorsorge sind. Meiner Erfahrung nach wird das Budget dann nach zwei oder vier Jahren angehoben. Wir sponsern diese Umfragen gerade bei kleineren Betrieben gern und erhalten anonymisierte Antworten vom Arbeitgeber. Als neutraler Dritter spüren wir so die Stimmung, die Fragen, auch Unzufriedenheit. Diese Erkenntnisse nutzen wir dann in der weiteren Beratung. Wir haben die Pflicht, das Geschenk des Chefs an die Mitarbeiter immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

