Wie ein Makler tödliche Fallen aus dem Meer fischt

Mit namhaften Versicherern und dem Maklerpool Fonds Finanz im Rücken räumte der Bremer Tauchmakler Tiemo Vierow zum zweiten Mal in der Nordsee auf. procontra begleitete ihn bei seiner Mission auf dem Meer.
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Der Fischkutter sticht in See

Mit dem Fischkutter „Möwe“ stach das Team um Makler Timo Vierow in See, um die hinter den Inseln Langeroog und Spiekeroog aus dem Meer gefischten Netze an Land zu transportieren. In Hafennähe ist das Wasser noch ruhig. Doch laut Wetterprognose muss mit Sturm gerechnet werden.
Quelle: procontra
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Wie lässt sich in einem solchen Fall der Schaden beziffern?

Wie bei jedem anderen Brandschaden in einem Gebäude, d.h., wenn es zum Neubauwert versichert ist: Welche Kosten wären notwendig, um das Gebäude neu zu errichten? Hierzu gibt es im Regelfall Gutachten von Sachverständigen. Gleiches gilt für die Kunstobjekte, die sich in dem Gebäude befinden. Die Entschädigung ist jedoch in diesem Fall in der Regel begrenzt. Bild: shutterstock.com / Iakov Filimonov
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Krebs

Mit allgemein steigendender Lebenserwartung der Bevölkerung nimmt auch die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland zu, hat das Robert-Koch-Institut beobachtet. Fortschritte bei Früherkennung und Therapie haben die Überlebenschancen bei Tumoren verbessert. Bei Swiss Life sind Krebserkrankungen in neun Prozent der Fälle für eine Berufsunfähigkeit verantwortlich. Rido
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Unfälle...

...sind mit knapp 14 Prozent auf Rang drei der BU-Ursachen bei Swiss Life. Bei jungen Männern ist das hohe Unfallrisiko als BU-Ursache allerdings besonders auffällig: „Die Unfälle als BU-Ursache bei jungen Männern stechen in unserer Statistik mit einem Anteil von 33 Prozent sehr deutlich hervor, gerade im direkten Vergleich der Frauen mit knapp neun Prozent“, sagt Amar Banerjee, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der Versicherungsproduktion von Swiss Life Deutschland. Bild: NatalieSchorr
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Erkrankungen des Bewegungsapparats

...sind die zweithäufigste BU-Ursache mit 24 Prozent. Diese Erkrankungen gehen oft mit chronischen Schmerzen und körperlichen Funktionseinschränkungen einher. Die meisten muskuloskelettalen Erkrankungen treten zunehmend im Alter auf. Angesichts der demografischen Entwicklung wird sich nach WHO-Schätzungen die Zahl der von Knochen- und Gelenkerkrankungen Betroffenen in den kommenden 20 Jahren verdoppeln. Bild: Okrasyuk
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Psychische Erkrankungen wie Burn-out, Depressionen und Angststörungen

...sind mittlerweile mit 37 Prozent die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. „Allein in den letzten zehn Jahren registrieren wir in diesem Segment eine Zunahme um 40 Prozent“, sagt Amar Banerjee. Lag die Quote für psychische Erkrankungen im Jahr 2009 noch bei 26,5 Prozent, haben aktuell über 37 Prozent aller Leistungsfälle für Berufsunfähigkeitsversicherungen diesen Grund zur Ursache. Auffällig: Frauen werden mit 44 Prozent anteilsmäßig deutlich häufiger wegen einer psychischen Erkrankung berufsunfähig als Männer (Anteil 28 Prozent). Allein in der Altersgruppe der 30-jährigen ist mit 47 Prozent fast jede zweite Frau von psychischen Erkrankungen betroffen. Bei Männern hingegen tauchen psychische Erkrankungen erst in der zweiten Lebenshälfte häufiger auf. Interessant ist dabei, dass vor allem Männer in akademischen Berufen häufiger von Depressionen oder Burn-out als Ursache betroffen sind als Männer in körperlich anstrengenden Berufen. Bei Frauen hingegen lässt sich kein Zusammenhang erkennen, hier tritt die BU-Ursache Psyche unabhängig von einer bestimmten Berufsgruppe auf. Bild: FTiare
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Tipp 7: Einkommen lebenslang sichern

Damit man sich seinen gewohnten Lebensstandard auch im Herbst des Lebens noch leisten kann, ist eine private Rente als Ergänzung zur gesetzlichen sinnvoll. Vielleicht wird zum offiziellen Renteneintritt eine Lebensversicherung fällig? Auch wenn das ausgezahlte Kapital auf den ersten Blick viel aussieht: Reicht es wirklich aus, um damit das restliche Leben zu finanzieren? Man könnte überlegen, es für eine sofort beginnende Rente einzusetzen, die bis ans Lebensende fließt. Bild: shutterstock.com
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„Die Frage ist nur, wie viel Müll wir finden."

Eine Sichtweite von ein bis zwei Metern erschwert den Tauchgang in der Nordsee. „Es ist beim Tauchen keine Frage, ob wir Müll finden, sondern nur wie viel wir finden“, sagt der auf die Zielgruppe Taucher spezialisierte Makler Vierow. Das Thema Nachhaltigkeit müsse er dem Gros seiner Kunden daher nicht näherbringen, den meisten sei die Bedeutung bewusst.
Quelle: Jens Schipper
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Bojen als Markierungspunkt

Mit Bojen markieren die Taucher den Punkt, an dem sie sich auf den Weg in die Tiefen des Meeres begeben. An den Bojen sind Anker befestigt, die sich im Watt in der Nähe des Wracks verfangen sollen.
Quelle: Jens Schipper
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Taucher bringen die Netze an Land

Zurück im Hafen von Neuharlingersiel bringen die Taucher ihre Ausbeute an Land. Die an den Schiffswracks gestrandeten Netze sind nicht nur für die Fauna des Meeres gefährlich. Auch der Mensch wird am Ende durch das ins Wasser gelangende Mikroplastik geschädigt.
Quelle: procontra
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Eine halbe Tonne Netze

Rund eine halbe Tonne Geisternetze fischten die Hobbytaucher in den ersten Tagen des Projekts aus der Nordsee. Was sich nicht als Armband recyceln lässt, wird der Müllverbrennung zugeführt. Die Bilanz des Maklers: „Ich bin mir sicher, wir haben das Projekt nicht zum letzten Mal auf die Beine gestellt.“
Quelle: Jens Schipper