BU-Versicherungen: Welche Klauseln Makler kennen sollten

Martin Thaler Arbeitskraftabsicherung Berater Top News Meistgeklickt

Bei der Absicherung seiner Arbeitskraft kommt es auf die Details, sprich die Vertragsklauseln an. Manche sind dabei von entscheidender Bedeutung, andere eher vernachlässigbar bzw. bieten Diskussionsbedarf. procontra hat für Sie deshalb einen kleinen Weg durchs „Klausel-Dickicht“ geschlagen.

Der Teufel steckt bei Berufsunfähigkeitsversicherung im Detail, sprich den einzelnen Vertragsklauseln.

Der Teufel steckt bei Berufsunfähigkeitsversicherung im Detail, sprich den einzelnen Vertragsklauseln. Bild: Adobe Stock/pressmaster

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den existenziellen Absicherungen im Leben. Allerdings handelt es sich bei dieser auch um eines der komplexesten Produkte auf dem Markt, bei dem der Teufel wie so häufig im Detail steckt. Beziehungsweise in der Klausel: Hiervon finden sich bei jedem Anbieter eine Vielzahl, die es im Gespräch mit dem Kunden anzusprechen gilt. Allerdings erst am Ende des Beratungsprozesses – denn was nützt die beste Arbeitsunfähigkeitsklausel, wenn der Kunde aufgrund seiner kaputten Schulter vom Versicherer gar nicht akzeptiert wird oder die Versicherung am Bedarf des Kunden weitgehend vorbei geht?

Nichtsdestotrotz gibt es für Vermittler einige Klauseln zu beachten, die im Gespräch mit ihren Kunden zur Sprache kommen können. Manche sind (glücklicherweise) kaum noch zu finden, einige eher überflüssig und manche wichtige Leistungsbausteine. Ein Überblick (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Welche Klauseln Sinn machen – und welche nicht!

Prognosezeitraum
Ein weiterer Klassiker unter den BU-Klauseln ist der Prognosezeitraum: Er legt fest, über welchen Zeitraum der Versicherte außerstande sein muss, seinem Beruf nachzugehen, um Leistungen aus seiner BU-Versicherung zu erhalten. Entsprechend sind lange Prognosezeiträume hier problematisch – Marktstandard sind mittlerweile Prognosezeiträume von sechs Monaten. Wichtig in Bedingungen ist jedoch nicht nur die Klausel nach dem Prognosezeitraum, sondern auch die nach dem fingierten Prognosezeitraum. Schließlich dürfte es schwierig sein, einen Arzt zu finden, der sich bei seiner Prognose so sicher ist, dass er sich auf Monate hinaus festlegt. Bild: Adobe Stock/ra2 studio
 
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