Versicherer-Konsortium

Presseversorgungswerk: Allianz, R+V, HDI und Axa mit neuen Anteilen

Das Versicherungsrisiko beim Versorgungswerk der Presse wird von Allianz, R+V, HDI und Axa gemeinsam getragen. Nun mussten die vier Anbieter ihre Anteile neu verteilen.

Aufteilung von Kuchen

Das Versicherungsrisiko beim Versorgungswerk der Presse wird von Allianz, R+V, HDI und Axa gemeinsam getragen. Nun mussten die vier Anbieter ihre Anteile neu verteilen. | Quelle: Say-Cheese

Die vier Risikoträger der Versorgungswerk der Presse GmbH – die Lebensversicherer Allianz, Axa, R+V und HDI – haben mit Wirkung zum 16. Januar ihre Anteile an dessen Versicherungsschutz neu verteilt. Laut Mitteilung durch die BaFin haben HDI und Axa Anteile abgegeben, dafür sind die Anteile von R+V und Allianz gestiegen. Laut der Internetseite des Presseversorgungswerks verteilt sich das Versicherungsrisiko nun wie folgt:  Allianz (92,2 Prozent), Axa (2,6 Prozent), HDI (3,4 Prozent) und R+V (1,8 Prozent).

Die Verschiebung dieser Anteile wird von der BaFin als Bestandsübertragung nach § 13 VAG gemeldet, also als Übertragung von teilweisen Versicherungsbeständen. Sie hat aber mit der Übertragung von Versicherungsverträgen nichts zu tun. „Ursache ist ein Automatismus im Konsortialvertrag, der die Anteile abhängig vom Anteil der jeweiligen Konsorten im Neugeschäft jährlich neu festlegt“, erklärt eine Axa-Sprecherin auf procontra-Nachfrage. Der Anteil der Kölner ging von 2,8 auf 2,6 Prozent zurück.

„Für die Kunden hat dies keine Auswirkung, ihr Ansprechpartner ist weiterhin das Presseversorgungswerk“, sagte ein Allianz-Sprecher auf Nachfrage. Auch bei HDI spricht man von „rein formellen Vorgang“.