Diese PKV-Anbieter gewannen die meisten Vollversicherten

Versicherungen Top News Meistgeklickt von Florian Burghardt

Die Anzahl der privat Krankenvollversicherten geht weiter zurück. Doch der Schwund betrifft nicht alle Anbieter. 11 von ihnen konnten ihren Kundenbestand zuletzt ausbauen, wie eine procontra-Auswertung zeigt.

Die meisten privaten Krankenversicherer mussten zuletzt Vollversicherte abgeben. Manche Anbieter konnten jedoch scharenweise Neukunden begrüßen.

Die meisten privaten Krankenversicherer mussten zuletzt Vollversicherte abgeben. Manche Anbieter konnten jedoch scharenweise Neukunden begrüßen. Bild: Pixabay

Die Anzahl der privat Krankenvollversicherten ist seit Jahren rückläufig. Das zeigte sich einmal mehr bei einer von procontra durchgeführten Untersuchung der Geschäftsberichte aller 41 Mitgliedsunternehmen des PKV-Verbands (untersucht wurde das Geschäftsjahr 2017; die Berichte über das Geschäftsjahr 2018 liegen noch nicht vor).

Von den 36 Unternehmen, die eine Vollversicherung anbieten, mussten 21 einen Rückgang der versicherten Personen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 verzeichnen. Ein Minus von mehr als 1.000 Vollversicherten gab es bei 12 PKV-Anbietern. Ein Indikator für den Anbieterwechsel könnten auch die teilweise deutlichen Beitragserhöhungen sein. Wie diese im Jahr 2018 ausfielen, hat procontra ebenfalls zusammengestellt.

Während also der Großteil der PKV-Anbieter zuletzt mit sinkenden Kundenbeständen zu kämpfen hatte, konnten 11 Unternehmen die Anzahl ihrer Vollversicherten steigern (aufgrund ihrer geringen Größe wurden St. Martinus und die KUK Berufsfeuerwehr Hannover nicht berücksichtigt; die Signal Iduna Krankenversicherung und der Deutsche Ring sowie die Hansemerkur und die Hansemerkur Speziale führen jeweils eine gemeinsame Statistik).

Diese 11 Anbieter wuchsen in der Vollversicherung

Provinzial Hannover
Die Provinzial Krankenversicherung Hannover (VGH) verfügte Ende des Geschäftsjahres 2017 über 14.608 Vollversicherte. Das waren 45 mehr als im Vorjahr und bedeutete einen Zuwachs um 0,31 Prozent. Bild: GDV
 
  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare