Laut Medienberichten

Frankfurter Leben will offenbar Athoras Deutschlandgeschäft kaufen

Übernimmt die Frankfurter Leben Gruppe über 100.000 Run-off-Policen von Athora? Verschiedene Berichte lassen mit Bezug auf Insiderinformationen darauf schließen, entschieden sei aber noch nichts.

Insider-Informationen

Laut den Erzählungen von Insidern könnte es zeitnah zum Deal zwischen Athora und der Frankfurter Leben Gruppe kommen. | Quelle: Skynesher

Die Frankfurter Leben Gruppe steht offenbar kurz vor der Übernahme der Athora Lebensversicherung AG. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen.

Die beiden Unternehmen würden sich demnach in Verhandlungen über den Deal befinden, der noch in diesem Monat geschlossen werden könnte. Dass tatsächlich eine Einigung erzielt werde, sei aber noch nicht sicher, heißt es weiter. Dass sich zeitnah eine Lösung abzeichnen könnte, hatte ein Insider auch dem Handelsblatt mitgeteilt. Dieses habe daraufhin bei beiden Seiten dazu nachgefragt. Diese hätten sich allerdings nicht dazu äußern wollen.

Weiteres Wachstum als Ziel

Die beiden Versicherer sind bekanntlich auf die Übernahme und Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen spezialisiert. Beide hatten in den letzten Jahren offen weiteres Wachstum auf dem deutschen Markt als Ziel geäußert. Während die Frankfurter Leben Gruppe rund 700.000 Verträge verwaltet, sollen es bei Athora derzeit rund 130.000 sein.

Zu Beginn des Jahres waren bereits Berichte kursiert, wonach die international tätige Athora über den Verkauf ihres Deutschland-Geschäfts nachdenke. Zur gleichen Zeit waren damals Wachstumspläne der Frankfurter Leben Gruppe durch Insider konkretisiert worden. Nun sieht es so aus, als würden beide zusammen ihr Match finden.

long story short:

Die Frankfurter Leben Gruppe steht laut Bloomberg kurz vor der Übernahme der Athora Lebensversicherung AG. Beide Seiten verhandeln demnach über einen Deal, der noch im August abgeschlossen werden könnte. Eine Einigung ist aber noch nicht sicher. Beide Run-off-Spezialisten hatten zuletzt weiteres Wachstum im deutschen Markt angestrebt.