privat gefragt

„Neuem mit Offenheit begegnen und Bewährtes hinterfragen“

In unserem Interview-Format „privat gefragt“ zeigen sich bekannte Köpfe der Branche mal von einer anderen Seite. Silke Zander, seit November 2025 Leiterin Maklervertrieb beim Axa Konzern AG, beantwortet dieses Mal die persönlichen Fragen.

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Silke Zander, seit November 2025 Leiterin Maklervertrieb beim Axa Konzern AG

Ich stehe um … auf und mache ...

Ich stehe meist gegen 5:45 Uhr auf. Der erste Kaffee gehört mir, und die ersten zehn Minuten auch. Danach verschaffe ich mir einen Überblick über den Tag und starte gut vorbereitet in den Morgen.

Zum Frühstück gibt es bei mir ...

meistens einen Kaffee, alles Weitere entscheidet der Tagesablauf.

Meine Lieblingsbücher sind:

Im Alltag begleiten mich Hörbücher, besonders zu Wirtschaft, Finanzen, Wissenschaft und Geschichte. Ein Buch genieße ich bewusst am Wochenende oder im Urlaub, aktuell: „Factfulness“ von Hans Rosling.

Meine Lieblingsserie/-filme sind:

Ich schaue nur selten fern. Wenn, dann Serien wie „The Mentalist“ oder Filme wie „Butterfly Effect“, die zum Mitdenken anregen.

Das Radio drehe ich lauter bei:

eigentlich bei allem. Mein Musikgeschmack ist bunt gemischt, von Rock bis Schlager. Radio Bob! hat bei mir einen festen Platz in der Senderliste.

Mein erstes Geld habe ich verdient mit:

im Supermarkt meiner Großmutter. Mit drei Jahren. Meine Aufgabe war es, aus Zehn-Pfennig-Stapeln gleich hohe Stapel zu machen.

Den Ort … muss man auf jeden Fall gesehen haben, weil ...

Skagen. Mit einem Islandpferd am Strand zu reiten, genau dort, wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen, war für mich ein unvergessliches Erlebnis, weil es Ruhe, Freiheit und die Kraft der Natur auf einzigartige Weise verbindet.

Am meisten Überwindung kostet mich:

auf eine Leiter zu steigen. Ab der vierten Sprosse wird es mir etwas mulmig.

Ihre Meinung, Frau Zander:

  • Erfolg im Vertrieb bedeutet, eher zuzuhören als zu sprechen.

  • Ein Versicherer muss sich das Vertrauen der Makler jeden Tag neu verdienen.

  • Wer einmal erfolgreich ist, sollte seinen Karriereweg möglichst nicht mehr verändern.

Bezogen auf mein Job-Know-how wollen Familie und Freunde am häufigsten von mir wissen:

die Frage „Was würdest du an meiner Stelle tun?“, sei es bei der Wahl der passenden Versicherung, nach einem Schadenfall, bei Vorsorgethemen oder auch bei anderen wichtigen beruflichen und privaten Entscheidungen.

Ich würde gern einen Tag lang tauschen mit …, um dann Folgendes zu tun:

mit Marie Curie. Mich würde faszinieren, einen Tag lang mitzuerleben, wie aus Neugier, Beharrlichkeit und Forschung etwas entsteht, das die Welt verändert.

Wahrer Luxus ist für mich:

Zeit mit meiner Familie und auf dem Milchviehbetrieb meines Partners. Dort packe ich gerne mit an, auch auf dem Traktor. Für mich gibt es kaum einen besseren Ausgleich zum Berufsalltag.

Mein schönster Urlaub war in …, weil …

auf den Kapverden mit meiner Enkelin. Zu erleben, wie sie die Welt entdeckt, hat diesen Urlaub für mich unvergesslich gemacht.

Meine erste Tat zu Beginn eines Arbeitstages:

der Blick auf die Kennzahlen. Zahlen erzählen schließlich immer eine Geschichte.

So würden mich meine Mitarbeiter und Vorstandskollegen beschreiben:

energetisch und direkt. Gleichzeitig nah bei den Menschen, mit viel Humor, einem hohen Qualitätsanspruch und klaren Entscheidungen.

Mut zur Veränderung bedeutet für mich:

Neuem mit Offenheit zu begegnen, Bewährtes zu hinterfragen und Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.