In eigener Sache

Alsterspree-Geschäftsführer Tilman Freyenhagen erhält Innovationspreis

Für sein Engagement in Sachen digitale Transformation und Vernetzung der Versicherungswirtschaft erhält Alsterspree-Geschäftsführer Tilman J. Freyenhagen den Innovationspreis „Excellence Award 2026“ vom Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft.

Tilman Freyenhagen

Tilman J. Freyenhagen, Geschäftsführer Alsterspree Verlag, erhält den Excellence Award 2026. Mit Julie Schellack, 2. Partnerin bei MARTENS & PRAHL Versicherungskontor GmbH & Co. KG, die die Laudatio gehalten hat. | Quelle: procontra

Als Geschäftsführer des Alsterspree Verlags (zu dem auch procontra gehört) hat Tilman J. Freyenhagen den Innovationspreis „Excellence Award 2026“ überreicht bekommen. „Tilman J. Freyenhagen erhält den Innovationspreis für seine wegweisenden Impulse zur digitalen Transformation und Vernetzung der Versicherungswirtschaft – und für sein besonderes Engagement für den Versicherungsstandort Hamburg“, heißt es in der Laudatio. Verliehen wurde die Auszeichnung vom Verein zur Förderung der Versicherungswissenschaft in Hamburg e.V.

Freyenhagen hat gemeinsam mit Prof. Dr. Florian Elert von der HSBA und mit der Hanse Merkur 2018 die InsurTech-Werft ins Leben gerufen. Sie bringt Versicherer, Wissenschaft und junge Technologieunternehmen zusammen. Er engagiert sich darüber hinaus für den Versicherungsstandort Hamburg, belebt die Tradition der Hamburger Versicherungsbörse mit dem Norddeutschen Versicherungstag und moderiert Fachveranstaltungen, etwa die BiPRO-Tage.

2025 nahm er auf Einladung des Hamburger Finanzsenators und der Handelskammer an einer Wirtschaftsdelegation zur Expo in Osaka teil. Während der Reise vereinbarten die Stadt Osaka und der Finanzplatz Hamburg in einem Memorandum of Understanding eine engere Zusammenarbeit.

„Wir haben ganz klassisch als Fachverlag angefangen – mit procontra. Und irgendwann entstand die Idee, das Prinzip der Börse zu digitalisieren", beschreibt Freyenhagen in seiner Keynote. So entstand profino und startete als digitale Versicherungsbörse für Wissen und Weiterbildung – doch erst die Abkehr vom „Allen-mit-allen“-Prinzip machte den Unterschied. Wie schon im Jahr 1558 bei der Hamburger Versicherungsbörse galt das Prinzip: Die Richtigen mit den Richtigen.

Statt Informationen ungerichtet zu verbreiten, setzen profino und procontra heute auf zielgruppenspezifische Datenanalyse: Welche Themen interessieren welche Makler? Welche Inhalte führen zu Beratungserfolgen? Die Antworten darauf werden genutzt, um Weiterbildungsinhalte und Plattformangebote präzise an den Bedürfnissen der Praxis auszurichten.

Fachinformation und tatsächlichem Beratungsnutzen

So entsteht digitale Relevanz nicht durch schiere Sichtbarkeit, sondern durch die richtige Verknüpfung von Fachinformation und tatsächlichem Beratungsnutzen. Das Ergebnis: Makler erhalten passgenaue Inhalte, Anbieter gezielte Marktimpulse – und profino den Status des größten IDD-Weiterbildungsanbieters Deutschlands.

„Wir investieren zudem bewusst in hochkarätige Formate wie den Norddeutschen Versicherungstag oder exklusive Austauschrunden wie den MGA Executive Exchange. Hier kommen nicht die meisten, sondern die richtigen Menschen zusammen – ganz im Sinne der Hamburger Versicherungsbörse von 1558. Digitalisierung ist kein Ersatz für Begegnungen, sondern ihr Katalysator. Sie filtert die Relevanz heraus, damit wir uns auf das konzentrieren können, was sich nicht automatisieren lässt: den menschlichen Dialog", so Freyenhagen.