Generell wird Tierhaltenden dazu geraten, die Krankenversicherung für Hund oder Katze so früh wie möglich abzuschließen. Denn genau wie bei der privaten Krankenversicherung für Menschen ist das Alter bei Vertragsbeginn ein wichtiger Faktor für die Berechnung des Versicherungsbeitrags. Allerdings glauben manche Menschen fälschlicherweise, ihr Tier könne nicht mehr krankenversichert werden, sobald es eine Vorerkrankung hat.
Vorerkrankungen können auch junge Tiere treffen
Die Wahrscheinlichkeit für eine Vorerkrankung steigt mit dem Lebensalter des Tieres, aber auch sehr junge Hunde oder Katzen können schon betroffen sein. Tatsächlich können zum Beispiel schwere Allergien, orthopädische Verletzungen oder chronische Organerkrankungen auch schon in den ersten Lebensmonaten auftreten bzw. diagnostiziert werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass deshalb keine Tierkrankenversicherung mehr abgeschlossen werden kann. Die AGILA Haustierversicherung findet auch für vorerkrankte Tiere passende Lösungen, sowohl für den Tierkrankenschutz als auch für den OP-Kostenschutz.
Es gilt: Was bekannt ist, ist ausgeschlossen, alles andere nicht
Die Vertragsgestaltung für Hunde und Katzen mit Vorerkrankungen ist vergleichbar mit der beim Abschluss einer Versicherung zur Absicherung der Arbeitskraft für Menschen: Bekannte, versicherungsrelevante Risiken werden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Für einen bei AGILA versicherten Junghund, der durch einen Unfall bereits einen Kreuzbandriss erlitten hat, würde das bedeuten, dass Verletzungen beider Kreuzbänder nicht versichert sind. Abgesehen davon wäre dieser Hund jedoch ebenso gut geschützt wie seine Artgenossen ohne Vorerkrankungen. Dasselbe gilt für eine Katze mit chronischer Niereninsuffizienz: Alles, was im Zusammenhang mit den Nieren an Behandlungs- oder OP-Kosten anfällt, wäre ausgeschlossen. Ansonsten aber würde der Versicherungsschutz genauso gelten wie bei einer gesunden Katze.
Gerade (chronisch) vorerkrankte Tiere sollten gut versichert sein
Mitunter wissen Tierhaltende um die Möglichkeit einer Tierkrankenversicherung trotz Vorerkrankung, sind jedoch der Meinung, das würde sich für sie nicht lohnen. Auch dies ist ein schwerwiegender Irrtum, den es im Beratungsgespräch aufzuklären gilt. Denn gerade bei Vierbeinern, die eine chronische Grunderkrankung haben, ist oft die finanzielle Belastung aufgrund dieser nicht mehr versicherbaren Krankheit bereits sehr hoch – beispielsweise durch dauerhafte Medikamentengaben und regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit bildgebenden Verfahren und/oder umfangreichen Laborauswertungen.
Umso sinnvoller ist es, dass sich die Haltenden rechtzeitig gegen weitere Kosten, die durch später hinzukommende Erkrankungen oder Verletzungen verursacht werden, absichern.
Noch Fragen?
Offene Fragen rund um das Thema Versicherungsschutz und Vorerkrankungen beantwortet Ihnen gern Ihr Ansprechpartner bei AGILA, Christian Scheunemann. Sie erreichen ihn direkt unter [email protected].

