Der Bauboom durch die Niedrigzinsphase – eine Chance für Makler

Technische Versicherungen von Juliane Moghimi

Seit dem Jahr 2008 steigt die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stetig an. Von 2015 bis 2016 erfolgte eine Steigerung um knapp 20 Prozent. Damit wurde der höchste Stand seit 1999 erreicht. Für Makler wird es deshalb Zeit, sich dieser Branche intensiver zuzuwenden.

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375 388 Wohnungsbauten wurden 2016 in Deutschland genehmigt. Gegenüber dem Vorjahr, in dem die Anzahl bei 313 296 lag, bedeutete das ein Plus von 19,8 Prozent. Mit diesem Wert wurde gleichzeitig der höchste Stand an Baugenehmigungen seit 1999 erreicht. Damals wurden rund 437 000 Wohnungen genehmigt. Die veranschlagten Kosten für die 2016 genehmigten Bauten belaufen sich auf über 98 Mrd. Euro. Im Zeitraum 1. Januar bis 30. April verzeichnete das Baugewerbe im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres ein Umsatzplus von durchschnittlich 4,8 Prozent.

Niedrige Zinsen – mehr Kredite

Dieser Boom lässt sich anhand der anhaltenden Niedrigzinsphase leicht erklären: Je weniger Zinsen es für Geldanlagen gibt, desto besser sind die Bedingungen für Investitionsvorhaben. Denn was den Sparer ärgert, freut jeden, der einen Kredit aufnehmen muss.

Das Baugewerbe richtig versichern

Angesichts dieser Entwicklungen lohnt es sich für Makler, einen genaueren Blick auf das Baugewerbe zu werfen. Von Vorteil ist es, potenziellen Kunden ein sinnvoll zusammengestelltes Paket an Produkten anzubieten. Für die Baubranche sind dies die wesentlichen Bausteine:

  • Betriebshaftpflicht
  • Gebäude
  • Inhalt
  • fahrbare Maschinen
  • Ertragsausfall
  • Werksverkehr

Sofern es sich um ein Unternehmen handelt, das als Hauptauftragsnehmer fungiert und weitere Subunternehmer beauftragt, sind zudem eine Bauleistungs- und gegebenenfalls auch eine Montageversicherung abzuschließen.