Über 300 Tarife getestet
Wohngebäude-Rating: Jeder zehnte Tarif fällt durch

Das Hannoveraner Analysehaus Franke und Bornberg hat Wohngebäudeversicherungen getestet. Insgesamt wurden 373 Tarife von 84 Anbietern leistungsseitig miteinander verglichen. Konkret wurde ihre Qualität anhand von 82 Detailkriterien bewertet. Die Bestnote „FFF+“ gab es für solche Tarife, die mindestens 85 Prozent Erfüllungsgrad bei den Detailkriterien aufweisen. Zudem mussten sie die folgenden Mindeststandards erfüllen:
Versicherungsschutz besteht für Ableitungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück ohne eine separate Kündigungsregelung
Versicherungsschutz besteht für Ableitungsrohre außerhalb des Versicherungsgrundstücks ohne eine separate Kündigungsregelung
Versicherungsschutz besteht für Schäden nach mutwilliger Beschädigung/Vandalismus bis 8.000 Euro
Elementarschäden: Der Selbstbehalt ist nicht höher als 10.000 Euro
Weitere Informationen zu den Rating-Kriterien gibt es hier.
Volle Leistung abrufen und die Bestnote erreichen konnten insgesamt 76 Wohngebäudetarife (20,4 Prozent des Feldes) und damit deutlich mehr als im Vorjahr, als 356 Tarife miteinander verglichen wurden (51 Tarife, also 14,3 Prozent). Neben den Testsiegern finden sich aber auch 38 Tarife, die die zweitschlechteste Bewertung („F“, 30 Mal) und die schlechteste Bewertung („F-“, 8 Mal) erhielten.
„Jeder zehnte Tarif fällt mit der Note mangelhaft oder ungenügend durch“, so das harte Fazit von Franke und Bornberg. Die komplette und laufend aktualisierte Ergebnisliste aller bewerteten Tarife gibt es hier.
Franke und Bornberg hat 373 Wohngebäudeversicherungstarife von 84 Anbietern anhand von 82 Kriterien geprüft. 76 Tarife (20,4 Prozent) erhielten die Bestnote „FFF+“. Gleichzeitig fielen 38 Tarife mit „F“ oder „F-“ durch. Das Analysehaus kritisiert: Jeder zehnte Tarif ist mangelhaft oder ungenügend.
