Wer eine leistungsstarke private Unfallversicherung sucht, hat eine relativ große Auswahl. Denn laut der Ratingagentur Franke und Bornberg befindet sich rund jeder siebte am Markt verfügbare Tarif auf höchstem Niveau. Die Hannoveraner haben jüngst 474 Tarife von 86 Versicherern analysiert und kommen zu dem Ergebnis, dass 66 (13,9 Prozent) von ihnen die Bestnote „FFF+“ verdient haben.
Zum Einsatz kamen bei der rein auf Leistung basierenden Prüfung 66 Detailkriterien (Vorjahr: 62). Neu ist dabei zum Beispiel eine genauere Differenzierung bei Sofortleistungen und Schmerzensgeld. „Schmerzensgeld und Sofortleistungen bei Knochenbrüchen folgen einer unterschiedlichen Systematik. Mit der trennscharfen Bewertung beider Sachverhalte machen wir in diesem Leistungsbereich die zunehmenden Leistungsunterschiede deutlich“, erläutert Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH.
Neben mindestens 85 Prozent der Punkte müssen die Tarife auch zwei Mindeststandards erfüllen, um die Bestnote zu erreichen:
Mitwirkungsanteil Krankheiten und Gebrechen: Der leistungsschädliche Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen liegt bei mindestens 75 Prozent
Kosmetische Operationen: Zahnbehandlungs- und Zahnersatzkosten werden für Beschädigung und Verlust natürlicher Zähne nach einem Unfall übernommen
Insgesamt konnten 28 Versicherer, also rund ein Drittel der untersuchten Unternehmen, für mindestens einen ihrer Tarife die Bestnote erhalten. Die Masse der Tarife ballt sich im oberen Bereich, das durchschnittliche Leistungsniveau am Markt ist also relativ hoch. Jedoch gibt es auch 20 Tarife, die die schlechteste Bewertung „F-“ erhielten, die Franke und Bornberg mit „ungenügend“ beschreibt. Die laufend aktualisierte Ergebnisliste aller Tarife gibt es hier.
Long Story short
Franke und Bornberg hat 474 Tarife von 86 Versicherern untersucht. 66 Tarife (13,9 Prozent) erhielten die Bestnote „FFF+“. Dafür mussten sie mindestens 85 Prozent der Punkte sowie Mindeststandards etwa bei Mitwirkungsanteil und kosmetischen Operationen erfüllen. 28 Versicherer bieten mindestens einen Top-Tarif. Gleichzeitig wurden 20 Tarife mit „F-“ als ungenügend bewertet.

