Zahnzusatz-Tarifvergleich: So teuer wird die GKV-Kürzung für Versicherte
Das neue Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung – kurz GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz – könnte für Makler im Hinblick auf Zahnzusatzversicherungen eine Chance bedeuten. Deutlich wird, dass der Bedarf an privater Absicherung tendenziell steigen wird. Der Hauptgrund dafür: Der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen für Zahnersatz sinkt. Ab 2027 reduziert er sich um zehn Prozentpunkte, von 60 auf 50 Prozent der Kosten der Regelversorgung. Die Folge: Versicherte müssen beim Zahnersatz, ob Kronen, Inlays oder Implantate, künftig einen größeren Teil selbst tragen, die Versorgungslücke wird wieder größer. Denn tatsächlich bedeutet die Reduzierung einen Rückschritt, da erst 2020 die Zuschüsse erhöht wurden. Durch den Beschluss sollen die stark steigenden Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen gebremst werden.
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