procontra-Umfrage

Kostendruck in der PKV: Warum Leistungen sicher sind, aber Beiträge steigen könnten

Eine procontra-Umfrage unter großen PKV-Versicherern zeigt: Die Anbieter erwarten keinen kurzfristigen Rückgang des Kostendrucks im Gesundheitswesen. Leistungen können sie nicht kürzen, Beitragsanpassungen bleiben daher auf der Tagesordnung

Patientin beim Empfang in einer Arztpraxis

Patientin beim Empfang in einer Arztpraxis: Das Gesundheitssystem in Deutschland steht unter hohem Kostendruck. | Quelle: stockfour

Die privaten Krankenversicherer stellen sich auf dauerhaft steigende Gesundheitskosten ein. Das zeigt eine procontra-Umfrage unter der Ergo Krankenversicherung, der Hanse Merkur, der Inter, der Barmenia-Gothaer und der Signal Iduna. Die Anbieter nennen vor allem Krankenhausleistungen, Arzneimittel, ambulante Behandlungen, Heilmittel und Pflege als Kostentreiber. Frauke Fiegl, Vorstandsvorsitzende der Ergo Krankenversicherung, spricht von einem strukturellen Trend: „Wir gehen nicht von einer vorübergehenden Belastung aus, sondern von einem dauerhaften Kostentrend – getrieben durch neue Behandlungsmethoden, allgemeine Preissteigerungen und höhere Personalkosten im Gesundheitswesen.“

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