7 Mythen zur Nachhaltigkeit, die Sie nicht auf dem Schirm hatten

Abenteuer Nachhaltigkeit Berater Bilderstrecken von Patrick Pehl & Beatrix Altmann

Für Soja werden ganze Regenwälder abgeholzt und Mülltrennung ist sinnlos, da am Ende sowieso alles wieder zusammengekippt wird. Nachhaltigkeit ist ein Trendwort, aber auch ein Thema, das immer wieder kontrovers diskutiert wird. Wir haben die wichtigsten Mythen einmal genau unter die Lupe genommen.

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Das Faultier ist nachhaltig faul, so viel ist schon mal klar. Und liebt den Regenwald. Ob dieser dem Palmöl geopfert wird und weitere Mythen zur Nachhaltigkeit klären wir hier. Bild: Adobe Stock/Lukas

Sie kennen das sicherlich: Im privaten Umfeld oder auch bei einem Kundengespräch können die Meinungen über Nachhaltigkeit schnell mal auseinander gehen: „Ich will zukünftig auf Fleisch verzichten“, heißt es. Und dann kommt prompt die Antwort: „Du weißt aber schon, dass für Soja ganze Regenwälder abgeholzt werden?!“ Um hier ein wenig Ruhe in die Diskussion zu bringen, schauen wir uns die wichtigsten Nachhaltigkeitsmythen einmal näher an.

2. Für Palmöl stirbt der Regenwald
Es ist kein Geheimnis, dass für die Elaeis guineensis, wie die Ölpalme in der Fachbezeichnung heißt, hektarweise Regenwald abgeholzt werden. Doch würden andere Pflanzen angebaut, müsste noch viel mehr Fläche herhalten. Die Produzenten und Abnehmer haben inzwischen reagiert und stellen zunehmend auf fairen Bioanbau um. Mit dem Palmöl werden nicht nur Nahrungsmittel und Biokraftstoffe hergestellt, sondern auch Blockheizkraftwerke betrieben. Zum Vergleich: Würde man statt Ölpalmen auf einem Hektar Raps anbauen, so bräuchte man fast das Zweieinhalbfache der Fläche, wie Forscher für den World Wide Fund For Nature (WWF) errechneten. Fazit: Nicht wahr. Bild: Adobe Stock/simanlaci