7 Mythen zur Nachhaltigkeit, die Sie nicht auf dem Schirm hatten

Abenteuer Nachhaltigkeit Berater Bilderstrecken von Patrick Pehl & Beatrix Altmann

Für Soja werden ganze Regenwälder abgeholzt und Mülltrennung ist sinnlos, da am Ende sowieso alles wieder zusammengekippt wird. Nachhaltigkeit ist ein Trendwort, aber auch ein Thema, das immer wieder kontrovers diskutiert wird. Wir haben die wichtigsten Mythen einmal genau unter die Lupe genommen.

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Das Faultier ist nachhaltig faul, so viel ist schon mal klar. Und liebt den Regenwald. Ob dieser dem Palmöl geopfert wird und weitere Mythen zur Nachhaltigkeit klären wir hier. Bild: Adobe Stock/Lukas

Sie kennen das sicherlich: Im privaten Umfeld oder auch bei einem Kundengespräch können die Meinungen über Nachhaltigkeit schnell mal auseinander gehen: „Ich will zukünftig auf Fleisch verzichten“, heißt es. Und dann kommt prompt die Antwort: „Du weißt aber schon, dass für Soja ganze Regenwälder abgeholzt werden?!“ Um hier ein wenig Ruhe in die Diskussion zu bringen, schauen wir uns die wichtigsten Nachhaltigkeitsmythen einmal näher an.

1. Stofftaschen sind besser als Plastiktüten
Das stimmt nur bedingt – jedoch nur, wenn sie wiederverwendet werden. Denn für die Herstellung von Baumwolle braucht es viel Wasser, das in Anbauländern wie Ägypten, Pakistan und Usbekistan nicht selten knapp ist. Dazu kommt der Einsatz von Pestiziden, der bei Baumwolle aus Nicht-Bio- Produktion Standard ist. Bei der Entsorgung hingegen ist die Stofftasche ungeschlagen, weil biologisch abbaubar. Geschätzt fast eine Billion Plastiktüten landen jährlich weltweit auf den Deponien, wo sie knapp 500 Jahre zum Verrotten benötigen. Fazit: Stimmt. Bild: Adobe Stock/igishevamaria