Patientenakten Ihrer Kunden: Leichte Beute für Cyberkriminelle?

Julia Thiem Gesundheit 3.0 Berater Bilderstrecken

Eine Anleitung zum Durchklicken: Patientendaten, Krankengeschichten oder Therapiepläne im Netz – ein absolutes Horrorszenario. Deshalb wird der Schutz von Gesundheitsdaten besonders hoch aufgehängt. Wir erklären Ihnen, warum sich Ihre Kunden um Datensicherheit wenig Sorgen machen müssen.

Patientenakten Ihrer Kunden: Leichte Beute für Cyberkriminelle? Bild: Adobe Stock/vegefox.com

Krank und dann noch ein Virus auf dem Computer? Wir sagen Ihnen, wie die Patientenakten Ihrer Kunden gesichert bleiben. Bild: Adobe Stock/vegefox.com

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist im vollen Gange – auch, weil hier großer Nachholbedarf herrscht, wie uns die letzten, rund 1,5 Jahre Pandemie gezeigt haben. Es gibt jedoch auch eine Kehrseite der zunehmenden Digitalisierung: Gesundheitsdaten sind für Angreifer im Netz ein sehr lukratives Ziel. Und weil es sich bei Gesundheitsdaten um besonders sensible Daten handelt, werden sie im deutschen Datenschutzrecht auch als eine besondere Kategorie personenbezogener Daten behandelt. In seinen „Orientierungshilfen zum Datenschutz von Gesundheitsdaten“ stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie alle wichtigen Aspekte zusammen. Das müssen Sie in Punkto Gesundheitsdatenschutz wissen:

Personenbezug
Datenschutz greift nur bei personenbezogenen Daten. Das heißt, Informationen müssen einer natürlichen Person zugeordnet werden können. Das gilt bereits, wenn eine Person erst mit weiteren Hilfsmitteln, etwa einer Suchmaschine, oder durch ein eindeutiges Merkmal innerhalb einer Datenmenge – nur eine einzige rothaarige Person – identifiziert werden kann. Nur, wenn Daten wirklich in einer Weise anonymisiert worden sind, dass keine Identifikation mehr möglich ist, findet das Datenschutzrecht keine Anwendung mehr. Bild: Adobe Stock/alphaspirit