Flutkatastrophe: So stark sind die einzelnen Versicherer betroffen

Hannah Petersohn Versicherungen Bilderstrecken Top News

Die Folgen des Unwettertiefs „Bernd“ bekommen die Versicherer immer stärker zu spüren. Sie erwarten Schäden in Milliardenhöhe. Und die Schadensmeldungen reißen nicht ab.

Flutkatastrophe in Deutschland, NRW, Eifel am 14.07.2021Bild: Adobe Stock/Impressionissa

Die gesamte Schadenshöhe der Flutkatastrophe, hier ein Foto aus Nordrhein-Westfahlen, ist nach wie vor nicht absehbar. Bild: Adobe Stock/Impressionissa

Nach dem Jahrhundert-Hochwasser, verursacht durch das Sturmtief „Bernd“, gehen bei den Versicherern täglich weitere Schadensmeldungen ein. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Wie hoch die Schäden insgesamt sein werden, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Sicher ist aber, sie bewegen sich im hohen Milliardenbereich. Schätzungen zufolge liegen sie momentan bei insgesamt 5,5 Milliarden.

Dabei sind die Versicherer unterschiedlich stark betroffen. Procontra hat nach dem aktuellen Stand der Schadenshöhe gefragt.

So stark sind die einzelnen Anbieter betroffen:

Gothaer
Nach aktuellem Stand wurden der Gothaer bislang rund 6.350 Schäden mit einem geschätzten Aufwand von circa 194 Millionen Euro gemeldet. Der überwiegende Teil betrifft Elementarschäden aus den Bereichen Sach- und Multiriskversicherungen sowie die Sparte der Kfz-Versicherungen. Betroffenen Versicherungsnehmern wurden bisher 17,7 Mio. Euro an Soforthilfen ausgezahlt. Bild: Gothaer