So digitalisieren Makler ihr Büro

Stefan Terliesner Digitales Maklerbüro Berater Advertorial

In der Pandemie ist der Druck auf Makler noch gestiegen. Kunden und Versicherer forcieren ihre Digitalisierung. Doch schrittzuhalten ist für Vermittler gar nicht schwer.

Im Gespräch Bild: procontra

Im Gespräch zum digitalen Maklerbüro (im Uhrzeigersinn von links oben): Stefan Terliesner, VHV-Vorstand Angelo O. Rohlfs, Robert Süssenguth, Leiter Technik & Prozesse der HDI Vertriebs AG und Sven Jantzen, Gründer der SkenData GmbH. Bild: procontra

„Ein komplett digitales Maklerbüro – das wäre was!“ So denken viele Versicherungsmakler. Letztlich aber schrecken sie bereits vor dem ersten Schritt zurück. Zu groß erscheint der Aufwand und das Risiko, dass man auf halbem Weg stecken bleibt und zum Papierchaos ein Datenchaos hinzukommt. Also läuft alles weiter wie bisher, vielleicht wegen der Corona-Krise mittlerweile angereichert um eine Lösung für Online-Video-Konferenzen.  

Zeit- und Energieverschwendung  

Unter dem Strich „verschwendet“ ein Makler dann viel Zeit und Energie mit Ablage, Abheften und Suchen, also mit unproduktiven Verwaltungstätigkeiten. Automatische und elektronisch gesteuerte Prozesse gib es nicht; von einer intelligente Datenauswertung, die einen Makler auf Handlungsbedarf in seinem Bestand hinweist, ganz zu schweigen. Im Ergebnis kommt so mancher Kunde mit seinem Bedarf zu kurz – oder die Familie des Maklers. Auf jeden Fall bleibt Einnahmepotenzial ungenutzt.  

Dabei ist die Digitalisierung eines Maklerbüros gar nicht so schwer. Pools, IT-Dienstleister und auch Versicherer helfen Makler dabei. Die Versichere haben inzwischen sogar ein großes Eigeninteresse an einem digitalen Büro ihrer Vertriebspartner. Denn nur so lassen sich die immensen Effizienzgewinne in der Branche realisieren. Auch deshalb investieren die Produktgeber so viel wie noch nie in die Digitalisierung, berichte jüngst der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, GDV.  

Kunden mittlerweile digital  

Und nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie sind auch immer mehr Kunden mittlerweile digital viel und gerne unterwegs. Auch deshalb sollten Makler sich einer Anpassung an eine zunehmend digital organisierte Welt nicht verschließen. Manche Versicherer nehmen ihre Vertriebspartner sogar an die Hand und führen sie Schritt für Schritt ins digitale Zeitalter. Wichtig ist eine Abstimmung und synchrones Vorgehen der wichtigsten Akteure, also von Makler, Produktgebern und natürlich Kunde.  

procontra sprach mit Experten über die Digitalisierung eines Maklerbüros, den Mut zum ersten Schritt und worauf es bei der Umsetzung ankommt. Das Themenheft "Digitales Maklerbüro" liegt der aktuellen procontra-Ausgabe bei.

Wichtige Aussagen des Runden Tisches

Keine einheitlichen Services
„Makler pflegen zu vielen Versicherern eine Geschäftsbeziehung. Allerdings arbeiten die einzelnen Unternehmen unterschiedlich. Es gibt keine einheitlichen Services. Zwar existieren BiPRO-Standards, um unternehmensübergreifende IT-Prozesse zu vereinheitlichen, aber längst nicht alle Akteure nutzen sie. In diesem Umfeld fühlen sich viele Maklerbüros etwas verloren.“ „Ein Maklerbüro, das sich digital aufstellen möchte, sollte sich einfach nur bei uns melden. Dafür stehen wir auch mit unserer Digitalisierungs-Initiative #handschlag. Wir reichen den Maklern sprichwörtlich die Hand und gehen gemeinsam in die digitale Zukunft. Ein digitales Büro entlastet Vermittler von ineffizienten und lästigen Tätigkeiten wie Papier durch die Gegend zu schicken und lange auf eine Bearbeitung zu warten. Das können wir ihm alles abnehmen. Im Gegenzug kann sich der Makler auf die Beratung und Betreuung seiner Kunden konzentrieren.“ Robert Süssenguth, Leiter Technik & Prozesse bei der HDI Vertriebs AG Bild: HDI