Kredite, Rente, Lohn: So steht es um die finanzielle Situation von Frauen

Florian Burghardt Berater Top News

Frauen haben finanziell oft das Nachsehen. Sie verdienen weniger, erhalten eine niedrigere Rente und sogar schlechtere Kreditbedingungen als Männer. Wir haben Zahlen zur Ungleichheit zusammengetragen, die bei der Beratung helfen können.

Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Das bringt ihnen nicht nur eine geringere Rente ein, sondern sorgt zum Beispiel auch für schlechtere Bedingungen bei der Kreditvergabe. Bild: Adobe Stock/sebra

Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Das bringt ihnen nicht nur eine geringere Rente ein, sondern sorgt zum Beispiel auch für schlechtere Bedingungen bei der Kreditvergabe. Bild: Adobe Stock/sebra

Jährlich am 8. März macht der internationale Frauentag auf die mangelnde Gleichberechtigung von Frauen gegenüber Männern aufmerksam. Die weltweiten Defizite haben viele verschiedene Ausprägungen. Eine davon ist die finanzielle Ungleichbehandlung. Diese fußt vor allem darin, dass Mütter die Kinderbetreuung überwiegend schultern und dafür deutlich stärkere berufliche Abstriche machen als Männer. Die Folgen sind geringerer Verdienst, weniger Rente und immer noch nur wenige Frauen in den höchsten Führungspositionen. Zudem haben Frauen auf den zweiten Blick noch weitere Nachteile, beispielsweise bei der Kreditvergabe.

Zum diesjährigen Weltfrauentag haben wir in der untenstehenden Bilderstrecke Zahlen zur finanziellen Ungleichbehandlung von Frauen gegenüber Männern zusammengetragen. Einige davon dürften auch bei der Finanzberatung des weiblichen Klientels hilfreich sein.

Kredite, Rente, Lohn: So steht es um die finanzielle Situation von Frauen

Höhe der Rente
Eine direkte Folge des geringeren Gehalts: Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente von Frauen fällt um 437 Euro geringer aus als die von Männern. Das sind 38 Prozent weniger. Neue Rentnerinnen erhalten zwar schon etwas mehr als der Gesamtdurchschnitt, doch die Kluft zu den Männern ist weiterhin groß (30 Prozent). Grafik: procontra
 
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