Hinterbliebenenversorgung: Diese Urteile sollten Vermittler kennen

Hinterbliebenenabsicherung Berater Top News von Rainer Kreuzer

Beerdigungen können kostspielig ausfallen, zudem wollen im Todesfall die Hinterbliebenen versorgt sein. Da es hier oftmals um viel Geld geht, sind Rechtsstreitigkeiten vorprogrammiert. Welche Urteile von Bedeutung sind.

Justiz

Im Hinblick auf die Hinterbliebenenversorgung und Bestattungskosten kommt es immer wieder zu rechtlichen Streitigkeiten. Bild: Pixabay/Hans

Nichts ist sicher, außer der Tod, heißt es lakonisch im Volksmund. Von Rechtssicherheit kann hier aber nicht die Rede sein – Sterbefälle und vor allem die damit anfallenden Kosten für Bestattungen beschäftigen die Gerichte regelmäßig. Wer muss die Kosten aufkommen und in welcher Höhe? Welche Klauseln gilt es in der Sterbegeldversicherung zu beachten und wann ist in der Risikolebensversicherung von Arglist die Rede? Ein Überblick über einige wichtige Entscheidungen der vergangenen Jahre.

Aktuelle Entscheidungen der Gerichte

Kosten für Grabstein?
Wer sich auf das Sozialamt verlässt, bekommt nicht die Versicherung, die er sich womöglich ausgemalt hat. So muss das Amt nur für eine einfache, wenn auch würdige Art der Bestattung sorgen. Hierzu können gegebenenfalls auch die Kosten für einen Grabstein gehören, befand 2018 das Sozialgericht Mainz (Az: S 11 SO 33/15). Eine Frau hatte vom Amt die Übernahme von Kosten für einen Grabstein in Höhe von 3.100 Euro beantragt, da ein Grabstein laut Friedhofssatzung üblich sei. Zwar befand das Gericht, dass örtliche Gepflogenheiten berücksichtigt werden müssen. Allerdings war das Amt nur dazu verpflichtet, das günstigste der vom Gericht eingeholten Angebote in Höhe von 1.800 Euro anzunehmen. Bild: Pixabay
 
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