5 Schadenbeispiele: So teuer können Cyber-Attacken werden

Martin Thaler Cyber-Security Bilderstrecken Berater Top News

Cyber-Versicherungen wird ein hohes Vertriebspotenzial nachgesagt, doch viele Unternehmen scheinen die aus der zunehmenden Digitalisierung entstehenden Gefahren weiterhin auf die leichte Schulter zu nehmen. Makler können mithilfe konkreter Schadenbeispiele die Notwendigkeit einer Absicherung deutlich machen.

Cyberattacken schlagen jährlich in Deutschscland mit mehr als 100 Milliarden zu Buche.

Durch Cyberattacken entsteht in Deutschland laut Bitkom jährlich ein Schaden von 103 Milliarden Euro. Bild: Adobe Stock/hvostik16

Alle drei Minuten starten Hacker einen Angriff auf ein deutsches Unternehmen – das sagt zumindest der Bundesverfassungsschutz. Der hierbei entstehende Schaden ist enorm – der Digitalverband Bitkom schätzte den durch Datendiebstahl, Sabotage und Spionage entstehenden jährlichen Gesamtschaden zuletzt auf 102,9 Milliarden Euro – allein in Deutschland wohlgemerkt. Obwohl sämtliche Branchen im Visier der Verbrecher stehen, vernachlässigen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen den entsprechenden Schutz: Man sei schon nicht im Fokus von Cyberkriminellen, das Risiko gilt vielen Verantwortlichen als überschaubar, die möglichen Schäden als gering. Dass es jedoch im Schadensfall sehr teuer werden kann, zeigen die folgenden Beispiele.

Auf einen konkreten Fall macht der Versicherer Hiscox aufmerksam: Ein Angestellter eines Telefonkommunikationsunternehmens ließ in der Bahn seinen unverschlüsselten PC liegen, der sensible Kundendaten enthielt. Gemäß geltendem Datenschutzrecht müssen daraufhin alle betroffenen Kunden über den Verlust informiert werden. Zudem mussten die Kunden ihre Zugangsdaten erneuern, ansonsten wurde ihnen nach einer bestimmten Frist der Zugang gesperrt. Viele Kunden sind daraufhin irritiert oder verärgert, ein externes Callcenter muss beauftragt werden, um die Kommunikation mit den Kunden zu übernehmen. Die Callcenter-Leistungen, Rechtsberatungskosten sowie das Krisenmanagement schlagen für das Unternehmen schließlich mit 354.000 Euro zu Buche. Bild: Adobe Stock/Farknot Architect
 
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